Auch Sherlock Holmes zeigt manchmal Nerven. Der Nikotinentzug und ein Mangel an aufregenden Fällen setzen dem genialen Ermittler gewaltig zu. Er ist nervös, gereizt und tödlich gelangweilt. Erst als ein verstörter junger Mann mit einer völlig verrückt klingenden Geschichte auftaucht, kommen seine Lebensgeister wieder auf Touren: Henry Knight musste als kleiner Junge erleben, wie sein Vater in den Sümpfen von Dartmoor von einer hundeartigen Bestie zerfleischt wurde. Die Hintergründe der Attacke blieben ungeklärt, das blutrünstige Tier wurde nie aufgespürt. 20 Jahre später leidet Henry noch immer unter einem schweren Trauma. Um endlich Klarheit über die damaligen Ereignisse zu bekommen und seine Ängste zu überwinden, bittet er Holmes und Dr. Watson um Hilfe. Die beiden wittern eine spannende Herausforderung und machen sich umgehend auf den Weg ins ländliche Dartmoor …

Und wieder ein raffinierter Krimi aus der erfolgreichen "Sherlock"-Reihe mit den bestens aufgelegten Duo Benedict Cumberbatch und Martin Freeman. Regisseur Paul McGuigan, der zuvor schon die Folgen "Sherlock - Ein Fall von Pink", "Sherlock - Das große Spiel und "Sherlock - Ein Skandal in Belgravia" in Szene gesetzt hat, drehte hier frei nach Arthur Conan Doyles 1903 erschienenen Roman "Der Hund von Baskerville", der in der Vergangenheit schon vielfach verfilmt wurde, man denke nur an Terence Fishers Der Hund von Baskerville mit Peter Cushing oder an den Sherlock Holmes: Der Hund von Baskerville mit Basil Rathbone.

Foto: ARD/Degeto/BBC/Hartwood Films 2012