Sherlock Holmes und Dr. Watson stehen ihrem Erzfeind Moriarty gegenüber, dessen verborgene Scharfschützen jeden Moment abdrücken könnten. Allein ein mysteriöser Anruf bringt den diabolischen Schurken dazu, das Duo zu verschonen. In den folgenden Wochen lösen die beiden Ermittler eine Reihe wenig aufregender Fälle. Bis sie von Sherlocks Bruder Mycroft, einem einflussreichen Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes, mit einer höchst pikanten Mission betraut werden. Die Domina Irene Adler besitzt kompromittierende Fotos von einem Mitglied der Königsfamilie. Nun soll Sherlock die unzüchtigen Bilder auf diskrete Weise sicherstellen …

Die Geschichte beginnt genau an der Stelle, an der der Sherlock - Das große Spiel der starken Reihe endete. Regisseur Paul McGuigan, der schon die oben erwähnte Folge und ihre Vorläufer ("Sherlock - Ein Fall von Pink", "Sherlock - Der blinde Banker") in Szene setzte, drehte auch hier wieder eine brillante, gekonnt modernisierte Variante eines Sir-Arthur-Conan-Doyle-Klassikers. Stark sind wieder die darstellerischen Leistungen von Benedict Cumberbatch und Martin Freeman als ungleiches Spürnasen-Duo. "Ein Skandal in Belgravia" ist übrigens der Auftakt zu drei weiteren Folgen der Reihe, die mit "Sherlock - Die Hunde von Baskerville" und "Sherlock - Der Reichenbachfall" fortgesetzt wurde.

Foto: ARD/Degeto/BBC/Hartswood Films/Colin Hutton