Julia ist zutiefst traumatisiert. Vor vielen Jahren wäre sie fast Opfer eines Psychopathen geworden. Deshalb glaubt ihr die Polizei nicht, als sie behauptet, ein Unbekannter würde regelmäßig in ihre Wohnung eindringen und dort Kleinigkeiten verändern: Ein Buch, das an einer anderen Stelle liegt oder Blumen, die neu arrangiert sind. Die Ordnungshüter haben für sie nur ein müdes Lächeln übrig. Die Psychologin Jill Johnson aber interessiert der Fall, denn sie hatte als Teenager ein ähnliches Erlebnis wie Julia. Der Privatdetektiv John Clifford zweifelt zwar an Julias Geschichte, beginnt aber Jill zuliebe mit Nachforschungen. Von nun an überschlagen sich die Ereignisse, Julia wird mit einer Kugel im Kopf in ihrer Wohnung gefunden. Sie überlebt, liegt nun jedoch im Koma. Alle glauben an einen Selbstmordversuch, Jill will dies aber nicht so hinnehmen. Voller Entsetzten findet John heraus, dass nicht nur Julia in Lebensgefahr schwebt ...

Ein Psychothriller mit Horroranleihen und einem packenden Finale von Fred Walton ("Der Mörder mit dem Rosenkranz", der hier eine lose Fortsetzung seines Horrorthrillers "Das Grauen kommt um zehn" von 1978 in Szene setzte. Carol Kane, die in den Vorläufer in das Visier eines Killers geriet, gibt dieses Mal gekonnt die Psychologin, die seinerzeit gern besetzte, bildhübsche Jill Schoelen ("Jungs außer Kontrolle") ist als Julia zu sehen und Charles Durning überzeugt als Privatschnüffler Clifford - auch wenn er den Fall ein wenig zu schnell aufklärt. Zwar kommt die Story nicht immer schlüssig daher, aber spannend ist dieser Suspense-Thriller allemal.

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