Gesundheitsmeldung

Lass uns Klartext reden!

20.07.2026, 02.00 Uhr
Am Welt-Hepatitis-Tag steht die Aufklärung über Hepatitis-Infektionen im Vordergrund. Die Deutsche Leberhilfe ruft dazu auf, Vorurteile abzubauen und über Risiken und Schutzmöglichkeiten zu informieren. Eine frühe Diagnose kann Leben retten.
EIne Grafik eines Menschen wo die Leber hervorgehoben ist.
Am 28. Juli ist Welt-Hepatitis-Tag. Fotoquelle: Gettyimages

Am Dienstag, 28. Juli, ist wieder Welt-Hepatitis-Tag. Das Motto lautet in Deutschland wie bereits im Vorjahr „Lass uns Klartext reden“. Das teilt die Deutsche Leberhilfe e.V. mit, die den Aktionstag hierzu lande ausrichtet. Weltweit lautet das Motto „Let’s break it down“. Nach wie vor gibt es viele Vorurteile und Irrtümer über Hepatitis-Infektionen, teilweise findet eine Stigmatisierung Betroffener statt. Heute sind fünf Hepatitisviren bekannt, die mit den Buchstaben A bis E bezeichnet werden. Während Hepatitis A nicht chronisch verläuft, kann dies bei den anderen Viren eintreten. Das ist laut Deutscher Leberhilfe deshalb tückisch, weil die Leber nicht schmerzt und Infektionen oftmals lange unentdeckt bleiben, aber dennoch die Leber schädigen. Spätfolgen können etwa eine Zirrhose oder Leberkrebs sein. Es gibt eine Impfung, die gegen Hepatitis A und B schützt und gleichzeitig eine Ansteckung mit Hepatitis D verhindert, da diese gefährlichen Viren nur gemeinsam mit B vorkommen. Krankenversicherte ab 35 Jahren können sich einmalig kostenfrei auf Hepatitis B und C untersuchen lassen. Infektionen sind inzwischen gut behandelbar, eine frühe Diagnose kann zudem eine Ansteckung anderer Menschen verhindern.
www.welthepatitistag.info