Im Frühjahr steigt die Lust auf Grill-Events im Garten oder auf der Terrasse. Die Mehrheit der Deutschen brutzelt Fleisch und Gemüse laut Forsa-Umfrage nach wie vor auf dem Holzkohlegrill. Der Nachteil: Beim Verbrennen entstehen teils krebserregende Schadstoffe, die sich in der Asche sammeln. Zudem enthält Grillkohle auch nach dem Verglühen Schwermetalle, die sie als ehemals lebender Baum aus der Luft aufgenommen hat.

Grill-Asche gehört daher keinesfalls auf den Kompost oder ins Gemüsebeet, denn von dort gelangen die giftigen Substanzen in die Erde und weiter in Salat, Möhren & Co. Der richtige Platz für die gebrauchte Kohle ist die Restmülltonne. Dabei auf jeden Fall beachten: Entsorgen Sie ausschließlich kalte Asche.

Wollen Sie beim Ausglühen nicht dabeibleiben, löschen Sie die Glut am besten mit Sand, nicht mit Wasser oder Bier – das erzeugt brandheißen Wasserdampf und kann wegen des Temperaturunterschieds sogar den Rost verformen.