Zum Staffelende von "Bauer sucht Frau" kommen die Bauern zum großen Abschlussfest zusammen und lassen ihre Hofwochen Revue passieren. Zu feiern gibt es viele kleine Lieben und sogar eine Verlobung.

Die romantischen Höhepunkte kommen zum Schluss: Benny und Nadine sind schon seit der Hofwoche das Traumpaar der Staffel. Beim Scheunenfest machte es "Bumm", wie der Bauer aus dem Südschwarzwald es ausdrückt. Im Gespräch mit Inka Bause erzählt Nadine, dass sie trotz 700 Kilometern Entfernung schon drei weitere Male zu Besuch war, zuhause sei zudem schon alles gekündigt: "Wir beginnen ein neues Leben", sagen die beiden unisono.

Es ist also bereitet für das große Finale. Benny sitzt vor versammelter Bauernrunde mit roten Rosen neben Nadine: "Da hab ich ein Geschenk für uns zwei, mach es auf." Nadine öffnet zitternd eine Schatulle und erblickt zwei Ringe. Zur Sicherheit fragt sie noch einmal nach: "Was ist das?". Und Benny, der hatte gar nichts weiteres im Sinn: "Das sind Freundschaftsringe von mir für dich."

Anders bei Gerald: Der Farmer aus Namibia ist der eindeutige Mittelpunkt der Runde, das zeigt sich schon an der Reaktion der anderen Bauern. Der Westerwälder Uwe stellt gleich mal fest: "Der Gerald, der ist klasse." Er wollte ihn auch schon längst mal anrufen, kam beim Wählen aber irgendwie nicht aus Europa raus, berichtet er. Hobbybauer Reinhold ergänzt: "Da müssen wir uns nichts vormachen, das ist der Shootingstar."

Da verwundert es nicht, dass kein Bauer in der Geschichte von "Bauer sucht Frau" mehr Post bekam, aus der er dann (weiterer Rekord!) gleich fünf Frauen für das Scheunenfest heraussuchte. Übrig blieb am Ende Anna und an ihrem Finger funkelt bereits ein Ring. Gerald klärt auf: "Ich hab Anna vor zwei Tagen gefragt, ob sie mit mir heiraten will." Im nächsten Jahr wollen die beiden ihr gemeinsames Leben in Namibia beginnen.

Tränenreicher Rückblick

Auch fernab der beiden großen Lovestorys fanden sich Pärchen. Reinhold und Sigrid begegnen sich auch zum Abschluss mit ihrer ganz eigenen Mischung aus Unbeholfenheit und Herzlichkeit. Beim Rückblick hat Reinhold plötzlich Tränen in den Augen, die beiden liefern sogar ihren ersten Fernsehkuss. Der Sachsen-Anhaltiner ist glücklich: "Ich kann jedem nur raten, der einsam ist. Traut euch und versucht euer Glück."

Gefunden haben sich außerdem Klaus-Jürgen und Christa. Die Kosmetikerin hat sogar schon Einfluss genommen, der Bauer vom Bodensee kommt mit neuer Frisur und verändertem Bart. Ihre Geburtstage haben die beiden gemeinsam verbracht, Klaus-Jürgen plant bereits Heirat und gemeinsame Kinder. Auch die am Anfang so skeptische Schwiegermutter in Spe hat Christa nach eigener Aussage mittlerweile überzeugt.

Gemeinsam kamen auch Günter und Rosi zum Fest. Der Milch-Phobiker Günter bringt standesgemäß seinen Wurstkorb aus eigener Produktion mit. Die Chemie bei den beiden scheint noch immer zu stimmen und Rosi hat ihren Günter schon gut im Griff. Auf ihren kurzen Ausruf "Bussi" gehorcht der Langzeit-Single sofort. Bei Klaus und Tiwaporn scheint die Lage recht unklar. Während Klaus auf die Frage nach seinem Verliebtsein sofort mit "Ja" antwortet, gibt sich die Umworbene zurückhaltender: "Ja, vom Charakter her, ja, ein bisschen ja.", schiebt jedoch schnell nach: "Es gibt eine Chance."

Weihnachten werden die beiden auf jeden Fall zusammen verbringen. Geknistert hat es auch beim Schweizer Ziegenwirt Andre und seiner Marlies. Das Problem hier: Der Zustand von Andrés Chalet. Marlies stellt fest: "Ich durfte wieder ins Mittelalter zurück." Eine Rückkehr ist für Andrés Herzensdame dennoch nicht ausgeschlossen, "wenn er was Stabiles baut und das Haus nicht mehr runterfallen kann."

Schluss per SMS

Bei den übrigen Kandidaten ist es mit der Liebe nichts geworden, einige von ihnen kommen trotzdem. Ann-Kathrin vor allem, um sich über "ihren" Bauern Anton zu beschweren, der nach großer Harmonie plötzlich per SMS Schluss machte: "Für mich ist alles ungeklärt, ich verstehe es nicht. Ich bin menschlich vom Anton enttäuscht", tut sie ihren Unmut kund. Uwe lässt an seiner Iris auch kein gutes Haar, ist aber dennoch ein Gewinner der Staffel.

Schaute er zu Beginn noch beim Reden auf den Boden, wirkt er nun fast schon extrovertiert und erzählt anekdotenhaft den anderen Bauern vom Erlebten: "Männer ihr wisst ja, bei uns ist das ein Männerhaushalt. Da fing die da an zu mosern, da müsse man mal putzen und so." Der Mut ist gleich groß genug für einen neuen Aufruf an die Damenwelt: "Wenn ihr Interesse habt, dann meldet euch bei mir. Man könnte es ja miteinander mal probieren." Vielleicht gibt es im Westerwald ja im nächsten Jahr ein Happy-End.

In Kooperation mit RP ONLINE.