Große Liebe

35 Jahre Eheglück: Das ist der Mann an Barbara Wussows Seite

07.02.2026, 09.42 Uhr
Kennengelernt, getrennt, wiedergefunden: Die Liebesgeschichte von Barbara Wussow begann früher, als viele denken.
Barbara Wussow und Albert Fortell.
Barbara Wussow ist seit Jahren glücklich mit Albert Fortell liiert.  Fotoquelle: picture alliance / AAPimages/Hoffmann

Während Zuschauer auf dem „Traumschiff“ über Romanzen rätseln, ist Barbara Wussows Liebesleben längst klar geregelt. Abseits der Kameras steht seit mehr als drei Jahrzehnten derselbe Mann an ihrer Seite – Schauspieler, Vertrauter und bis heute ihr emotionaler Anker.

Ihre Liebesgeschichte: Trennung, Wiedersehen und großes Glück

Kennengelernt haben sich Barbara Wussow und Albert Fortell bereits in den frühen 1980er-Jahren. Damals war sie 21 Jahre alt, Studentin und Tochter der Schauspiellegende Klausjürgen Wussow († 78) und der Schauspielerin Ida Krottendorf († 71). Fortell ist acht Jahre älter, was zunächst für Widerstände in ihrem Elternhaus sorgte. Die zarte Beziehung endete, bevor sie richtig beginnen konnte. Doch das Schicksal hatte offenbar andere Pläne: Rund zwei Jahre später begegneten sich die beiden erneut.

Der erste Kuss ergab sich auf der Rückfahrt vom Wiener Opernball - diesmal sollte die Verbindung halten. „Was mich fasziniert hat: Albert war ein Herr, ein Gentleman. Er sah zwar nicht so aus wie mein Märchenprinz, weil die immer schwarze Locken haben müssen, das hat er nicht. Alain Delon († 88) war mein absolutes Idol, nie Robert Redford († 89). Aber Albert hat mich in seiner sehr, sehr gescheiten und witzigen Art rumgekriegt“, erzählte die Schauspielerin in einem Exklusiv-Interview mit dem Magazin InTouch. Am 26. Mai 1990 gaben sich Barbara Wussow und Albert Fortell am Wörthersee das Ja-Wort. 2025 feierten sie demnach ihren 35. Hochzeitstag.

Wer ist Albert Fortell?

Albert Fortell, geboren 1952 in Wien, fällt durch einen ungewöhnlichen Werdegang auf. Er studierte zunächst Rechtswissenschaften und schloss das Studium mit dem Magister ab. Parallel absolvierte er eine Schauspielausbildung am renommierten Max-Reinhardt-Seminar. Später folgten Workshops in Salzburg und Los Angeles, wo Fortell mehrere Jahre lebte und Mitglied der Screen Actors Guild wurde.



Diese Serien und Filme machten Albert Fortell bekannt

Bekannt wurde Fortell durch zahlreiche TV-Produktionen, darunter „Schlosshotel Orth“ und „Die Alpenklinik“. Ferner war er in „Der Bergdoktor“, „Rosenheim-Cops“ und „Sturm der Liebe“ sowie der Komödie „Höllische Nachbarn – nur Frauen sind schlimmer“ (2000) zu sehen. Er war auch international aktiv, etwa in Filmen wie „Red Heat – Unschuld in Ketten“ (1985) oder „Little Nikita“ aus dem Jahr 1988 an der Seite von Sidney Poitier († 94) und River Phoenix († 23). Neben der Schauspielerei arbeitet er als Drehbuchautor und ist darüber hinaus kulturell vielseitig engagiert.

So erklären Wussow und Fortell ihr Eheglück

Warum ihre Ehe so lange hält, erklärte Barbara Wussow offen gegenüber „Welt“: „Wir sind nicht deckungsgleich. Wir sind zwar gleich was Lebensformen, ethisch-moralische Werte und Kindererziehung angeht, aber wir sind sehr verschieden, was unsere Charaktere betrifft.“ Sie beschreibt sich als impulsiv, ihn als ruhig, pragmatisch und bodenständig. Fortell wiederum schwärmt von der Natürlichkeit und Ausstrahlung seiner Frau und davon, dass sie auch nach all den Jahren nichts von ihrem Charme verloren habe. „Außerdem“, so Fortell weiter „hat sie eine Erotik, die mich total fesselt.“

So lebt Barbara Wussow privat mit ihrer Familie

Das Paar hat zwei Kinder: Nikolaus, geboren 1998, und Johanna, die 2005 zur Welt kam. Während Sohn Nikolaus bereits als Zauberkünstler vor Publikum auftrat und sogar gemeinsam mit seiner Mutter auf dem „Traumschiff“ vor der Kamera stand, meidet Johanna ganz bewusst die Öffentlichkeit.

Keine Skandale, kein lautes Liebesgetöse - dafür Beständigkeit, Respekt und Humor. Barbara Wussow und Albert Fortell gehören zu jenen Paaren, die demonstrieren, dass eine lange, erfüllte Beziehung im Showbusiness möglich ist. Vielleicht wirkt ihre Liebe auch deshalb so glaubwürdig, weil sie nicht inszeniert ist, sondern natürlich gelebt wird.

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