"1000 Zeilen"

Elyas M'Barek spielt Hauptrolle in Film über Relotius-Affäre

Michael "Bully" Herbig widmet sich in seinem neuen Film dem Fall des "Spiegel"-Reporters Claas Relotius. Jonas Nay wird darin als Skandaljournalist zu sehen sein, Elyas M'Barek als mutiger Reporter 

Es war einer der größten Medienskandale der deutschen Geschichte: Über Jahre fälschte der Journalist Claas Relotius, der unter anderem für den "Spiegel" schrieb, Dutzende Texte. Relotius erfand Fakten, stellte Tatsachen falsch dar und zitierte Gesprächspartner, die er nie getroffen hatte. Aufgedeckt wurden die Ereignisse vom Journalisten Juan Moreno, der später in seinem Buch "Tausend Zeilen Lüge" ausführlich darüber berichtete. Bereits vor anderthalb Jahren wurde bekannt, dass Michael "Bully" Herbig den Stoff verfilmen will. Nun wurden neue Details zu dem Projekt bekannt.

Wie die Produktionsfirmen UFA Fiction, Warner Bros. und Feine Filme am Montag mitteilten, sollen Elyas M'Barek und Jonay Nay die Hauptrollen in "1000 Zeilen" übernehmen. Nay spielt den an Relotius angelehnten Journalisten Lars Bogenius, einen "unangefochtenen Star eines großen deutschen Nachrichtenmagazins". Der Journalist Romero (M'Barek) entdeckt allerdings, dass der mit zahlreichen Journalistenpreisen ausgezeichnete Reporter ein falsches Spiel treibt – "und beginnt, den Spuren nachzugehen – gegen alle Widerstände", wie es in der Ankündigung des Projekts heißt.

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"Ähnlichkeiten mit unwahren Ereignissen könnten zufällig zutreffen", erklärt Regisseur Herbig augenzwinkernd. "Die Fakten werden aber mit Sicherheit verdreht, damit's am Ende stimmt!" Die Dreharbeiten sollen im Sommer in München, Berlin, Hamburg und Spanien stattfinden.

"Eine bessere Geschichte kann man für die große Leinwand kaum finden", sagt UFA-Geschäftsführer Sebastian Werninger über das Projekt. "Wir haben die Rechte an dem Buch 'Tausend Zeilen Lüge' erworben, noch bevor das Buch von Juan Moreno fertig geschrieben war. Mit Michael Bully Herbig haben wir einen herausragenden Regisseur für diesen Film gewinnen können, der auch auf allen weiteren Positionen mit Top-Talenten besetzt ist."


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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