Zwei Jahre ist es her, dass Esther Schweins ihren Mann verlor. Der mallorquinische Landwirt war an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben. Nun sprach die Schauspielerin offen über den Verlust des Vaters ihrer Kinder.

"Auch wenn das Leben unabdingbar Leid bringt, sind wir hier, um Freude zu empfinden. Keiner hat gesagt, dass es leicht ist", sagte die 49-Jährige im Interview mit der "Gala". "Betroffen und berührt zu sein, darf man nicht mit Unglücklichsein verwechseln", so Schweins weiter.

Dem "Zeit Magazin" offenbarte Schweins, wie sich die Zeit nach dem Verlust anfühlte: "Tatsächlich war ich nach dem Tod meines Mannes zum ersten Mal in meinem Leben gottlos". Und: "trostlos, schmerzerfüllt vom Leid meines Mannes und entsetzt über die präzise Grausamkeit, mit der Krebs und Chemotherapie so konsequent einen Körper zerstören".

Dennoch, so die auf Mallorca lebende Schauspielerin, habe sie auf der spanischen Insel ein glückliches Leben gefunden: "Wir sind hier als Familie geerdet", so Schweins gegenüber der "Gala". Geholfen werde ihr von Freunden, Unterstützung böten ihr "Mütter mit gleichaltrigen Kindern, meine beiden Schwägerinnen, die immer bereit sind einzuspringen, und meine 83-jährige Mutter, die, wenn alles zu viel wird, in den Flieger steigt".


Quelle: teleschau – der Mediendienst