15.11.2020 "Tatort" aus Dresden

Darf es ein wenig Mystery sein?

von Felix Förster
Karin Gorniak und Peter Michael Schnabel.
Karin Gorniak und Peter Michael Schnabel.  Fotoquelle: MDR/MadeFor/Daniela Incoronato

Das Dresdner Ermittler-Trio Karin Gorniak, Leonie Winkler und Peter Michael Schnabel hat es in diesem "Tatort"-Fall mit übersinnlichen Phänomenen zu tun. Die 14-jährige Talia leidet unter der sogenannten Parasomnie. Sie hat nachts während ihres Schlafs Visionen, dass sie von Geistern heimgesucht wird.

Als dann in ihrem Zuhause wirklich ein Mord geschieht, wird sie zur einzigen Augenzeugin. Das ruft die Kommissare der Dresdner Kripo auf den Plan. 14 Tage nach Halloween setzt der MDR bei seinem "Tatort" ganz auf die Karte "Horrorstory". Das hat wenig mit einem klassischen Krimi der Reihe zu tun, erfrischt aber die Zuschauer, die sich auf die teilweise etwas krude Handlung einlassen.

Besonders erfreulich ist der unterschwellige Humor, der während der rund 90 Minuten immer wieder mitschwingt. Denn, mal ganz ehrlich, es wird Zeit, dass die "Tatort"-Autoren zeigen, dass sie zum Lachen nicht in den Keller gehen. Die Zuschauer und Darsteller werden es ihnen danken.

TV-TIPP

  • "Tatort: Parasomnia"
  • Sonntag, 15. November,
  • 20.15 Uhr
  • ARD
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