Was wäre für Tim Bendzko "das allerschlimmste"? Ein Privatkonzert für die eigene Familie. Das verriet der Sänger im Gespräch mit Barbara Schöneberger.

Überraschendes Geständnis von Tim Bendzko: Wie der Popstar im Gespräch mit Barbara Schöneberger verriet, würde er niemals für seine Familie singen. "Das wär das allerschlimmste, auf irgendeinem Geburtstag von Verwandten von mir zu singen", sagte der Singer-Songwriter in Schönebergers Radio-Talk "Mit den Waffeln einer Frau". Eine brisante Offenbarung – gerade angesichts der Tatsache, dass Bendzko Wohnzimmerkonzerte für Fans eigentlich liebt: "Es ist eine Win-win-Situation. Für mich ist das überragend, weil meistens richtig gutes Essen zubereitet wird. Und man kommt zu Menschen nach Hause, die sich wirklich total darüber freuen, dass man da ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass das ein doofer Abend wird, ist gleich null."

Dass diese Vorliebe mit Blick auf seine völlige Ablehnung eines Heim-Konzerts bei Eltern und Co. eigenartig wirkt, weiß Bendzko selbst: "Jedes Mal, wenn ich so was mache, denke ich, wie absurd es ist, dass ich das bei meiner eigenen Familie niemals machen würde." Für ihn sähe das aus, als würde er sich in den Vordergrund drängen, erklärte der 34-Jährige im Interview mit Schöneberger. Konzertbesuche seiner Familie betrachte er inzwischen jedoch lockerer: "Mittlerweile bin ich da ganz entspannt, früher fand ich das eher anstrengend. Man fühlt sich so beobachtet und hat Angst, Sachen falsch zu machen. Jetzt ist es eher so, dass ich das genieße, weil ich spüre, dass sie auch ein bisschen stolz sind, dass man es so weit gebracht hat." Zudem, so Bendzko: "Ich glaube, meine Mutter ist immer noch aufgeregter, wenn sie zu Peter Maffay geht."


Quelle: teleschau – der Mediendienst