"Wetten dass..?"-Nachfolger

Thomas Gottschalk lästert über Lanz: "Ein blendend aussehender Streber"

Im Podcast "Baywatch Berlin" teilte Thomas Gottschalk gegen seinen "Wetten, dass..?"-Nachfolger Markus Lanz aus.
Im Podcast "Baywatch Berlin" teilte Thomas Gottschalk gegen seinen "Wetten, dass..?"-Nachfolger Markus Lanz aus.  Fotoquelle: 2019 Getty Images/Joshua Sammer

Er ist eine Legende des deutschen Fernsehens: Fast 25 Jahre lang moderierte Thomas Gottschalk die ZDF-Show "Wetten dass..?". 2012 wurde er schließlich von Talkmaster Markus Lanz beerbt. Im Podcast "Baywatch Berlin", der von Klaas Heufer-Umlauf, Jakob Lundt und Thomas Schmitt produziert wird, teilte der 69-jährige Gottschalk nun ordentlich gegen seinen Nachfolger aus.

Seine eigene Show habe er nie gesehen, betonte Gottschalk zu Beginn. Zwar habe er versucht, die Wiederholung am Sonntag im Fernsehen zu sehen, doch schon nach kurzer Zeit habe er ausgeschaltet: "Ich bin immer nach 30 Sekunden, 90 Sekunden, wie auch immer, ausgestiegen." Das änderte sich erst, als Lanz das Format übernahm: Er sei gerade auf einer Kur in Österreich gewesen, als 2012 die erste Folge mit Lanz als Gastgeber ausgestrahlt wurde. An sein erstes Urteil erinnert sich Gottschalk genau: "So wird das nichts".

Der Unterschied zwischen ihm und dem 51-jährigen Lanz sei einfach zu erklären: "Der Markus Lanz ist ein blendend aussehender Streber, der alles richtig machen will." Wenn bei ihm, Gottschalk, ein Wettkandidat gekommen sei und gesagt habe: "Ich kann hundert Liegestützen", dann hätte er gesagt: "Ich kann eine, und die sieht Sch... aus, aber ich mach sie jetzt." Lanz wiederum hätte in derselben Situation gesagt: "'Ich komm auf 89."

Lanz' Ehrgeiz, besser als seine Kandidaten sein zu wollen, sei Gottschalk zufolge dessen größter Fehler gewesen. Ihm selbst sei hingegen immer bewusst gewesen, dass seine Aufgabe sei, das Publikum zu unterhalten. Lebenswichtig sei das Format nicht wirklich gewesen.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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