"37°: Grün bleibt unsere Hoffnung"

Sind die Wälder dieser Familien noch zu retten?

von Rupert Sommer

Eine ZDF-Reportage begleitet zwei Familien in Deutschland, deren Existenz vom Wald abhängt. Der Forst ist durch die Trockenheit aufgrund des Klimawandels und der vielen Borkenkäfer akut bedroht.

ZDF
37°: Grün bleibt unsere Hoffnung
Reportage • 24.11.2020 • 22:15 Uhr

Es sind Rädchen, die ineinander greifen. Und dann ist die unheilvolle Wirkung nicht mehr aufzuhalten. Glaubt man den aufrüttelnden Beobachtungen der neuen ZDF-Reportage "37°: Grün bleibt unsere Hoffnung", dann könnte der sprichwörtliche grüne deutsche Wald, der Thema in so vielen Volksliedern und Märchen ist, schon in wenigen Jahren verschwunden sein. Grund ist der grassierende Klimawandel, der zur Austrocknung weiter Wald-Landschaften führt. Feuer breiten sich aus. Und vor allem ist der gefräßige Borkenkäfer oft kaum mehr zu stoppen.

Die Filmemacher Katharina Gugel und Ulf Eberle stellen den Zuschauern zwei Familien vor, die im Bergischen Land und im Sauerland Wald besitzen und deren Existenz daran hängt. Sie müssen mit ansehen, wie ihr Besitz regelrecht "zerbröselt" und immer mehr Fichten, die den Regenmangel nicht vertragen, Baum für Baum absterben. Noch ein oder zwei heiße Sommer, dann sind die Wälder von Familie Hardt und Familie Vorwerk offenbar nicht mehr zu retten.

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Erschwerend kommt für das labile Ökosystem Wald in diesem Jahr hinzu: Wegen der Corona-Reisebeschränkungen verbringen immer mehr Erholungssuchende ihre freie Zeit im Nahbereich – und das im Wald, der sich so noch schlechter regenerieren kann.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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