ZDF-Serie

Corona-Schock für Luise von Finckh bei Dreharbeiten für "Blutige Anfänger"

In der ersten Staffel "Blutige Anfänger" stolpert Luise von Finckh als Inka gemeinsam mit Ann-Christin (Jane Chirwa), Marc (Timmi Trinks) und Kilian (Francois Goeske, von links) in ihren ersten Mordfall. Ein positiver Coronatest der 26-Jährigen legte vorübergehend die Dreharbeiten zu Staffel zwei lahm.
In der ersten Staffel "Blutige Anfänger" stolpert Luise von Finckh als Inka gemeinsam mit Ann-Christin (Jane Chirwa), Marc (Timmi Trinks) und Kilian (Francois Goeske, von links) in ihren ersten Mordfall. Ein positiver Coronatest der 26-Jährigen legte vorübergehend die Dreharbeiten zu Staffel zwei lahm.  Fotoquelle: ZDF / Conny Klein

Corona vereitelt erneut die Pläne einer Produktionsfirma. Die Dreharbeiten zur ZDF-Serie mussten für eine Woche unterbrochen werden, da Luise von Finckh positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Die Schauspielerin berichtet von einem "außerirdischen Moment".

Und wieder stellte eine Corona-Infektion eine deutsche TV-Produktion vor Probleme: Aktuell laufen die Dreharbeiten der zweiten Staffel "Blutige Anfänger" in Berlin, doch diese wurden zwischenzeitlich für eine Woche gestoppt – aufgrund eines positiven Corona-Tests. Alle fünf Tage werden die Hauptdarsteller der ZDF-Krimiserie getestet – jetzt "erwischte" es Schauspielerin Luise von Finckh. "Ich wurde aus den Folgen so gut es ging herausgeschrieben. Zum Glück habe ich niemanden angesteckt", erklärte sie gegenüber "Bild".

Die 26-Jährige habe sich drei Tage lang schlecht gefühlt, nachdem sie im Freien Sport mit einer Fitnesstrainerin gemacht hatte. "Ich war schlapp und hatte Hals- und Kopfschmerzen. Daraufhin habe ich am Donnerstag, ich hatte drehfrei, sofort wieder einen Test gemacht und bin zum Arzt gegangen", berichtete von Finckh der "Bild". Der Arzt habe allerdings nur eine Erkältung diagnostiziert und ein Grippemittel verabreicht.

Am Samstag sei es ihr wohl wieder besser gegangen und sie machte sich auf den Weg ans Set. Nachdem sie ihre Szenen abgedreht hatte, begab sie sich zum Wohnwagen, wo der Produzent eine schlechte Nachricht für sie hatte: "Achtung Luise, du bist positiv. Ich habe gerade dein Testergebnis bekommen", zitiert die Schauspielerin das Gespräch. "Das war für mich ein außerirdischer Moment. So viele Gedanken schießen einem plötzlich durch den Kopf." Sie habe sofort Bilder aus den Nachrichten vor den Augen gehabt und sich gefragt, wen oder was sie angefasst habe.

Luise von Finckh: "Man fühlt sich wie eine Aussätzige"

"So ein Drehabbruch wegen Corona ist eine sehr große finanzielle Belastung für die Produktionsfirma. Und jetzt war ausgerechnet ich diejenige", hadert Luise von Finckh, die aktuell in der Serie "Vienna Blood" (sonntags, ZDF) zu sehen ist und durch die RTL-Vorabendserie "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" bekannt wurde. Sie begab sich in Quarantäne, hatte aber nur einen leichten Krankheitsverlauf – im Gegensatz zu ihrer Fitnesslehrerin. Während sie alles versuchte, ihren Freund in der gemeinsamen Wohnung nicht anzustecken, zehrte sie von zuvor getätigten Einkäufen.

Eine Freundin musste die nötigen Besorgungen erledigen – wenn Luise von Finckh die Tür öffnete, war sie schon auf dem Rückweg durch das Treppenhaus. "Das war für mich eigentlich das Schlimmste in den letzten zwei Wochen, dass man keine sozialen Kontakte mehr hat und sich wie eine Aussätzige fühlt."


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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