Ein umstrittener Autor: Bertolt Brecht
Fotoquelle: Gerda Goedhart/Suhrkamp Verlag

Bertolt Brecht

Eugen Berthold Friedrich Brecht
Lesermeinung
Geboren
10.02.1898 in Augsburg, Deutschland
Gestorben
14.08.1955 in Berlin, Deutschland
Sternzeichen
Biografie
Berthold Friedrich Eugen Brecht veröffentlicht in seinem Leben zahlreiche Theaterkritiken, Hörspiele, Filmmanuskripte, Romane, Gedichte und Theaterstücke. Er nutzt konsequent die unterschiedlichen Medien und läßt sich aus heutiger Sicht als multimedialer Autor bezeichnen.

Zu Beginn seines literarischen Wirkens macht er mit unbequemen Theaterkritiken auf sich aufmerksam, entwirft den Bürgerschreck "Baal" und stellt dem Theaterpublikum in "Trommeln in der Nacht" sein "Glotzt nicht so romantisch" entgegen.

Sein erster großer Theatererfolg, auch heute noch Brechts meistgespieltes Werk, ist "Die Dreigroschenoper". An diesen Erfolg anknüpfend erklärt Brecht sich schnell zu einer Verfilmung einverstanden, von deren Realisierung er sich bald distanziert und einen Prozeß gegen die Ausstrahlung anstrengt.

Mit "Kuhle Wampe oder Wem gehört die Welt?" entsteht 1931 der proletarische Spielfilm, dessen Inhalte (Arbeitslosigkeit, Notverordnungen) die Film-Prüfstellen zu Verbot und Schnittauflagen veranlaßte. In den 14 Jahren seines Exils schreibt Brecht weiter für Theater, Rundfunk und Film.

In Hollywood kommt es zur Zusammenarbeit mit Fritz Lang, der das Widerstandsdrama "Auch Henker sterben" verfilmt. Mit Charles Laughton studiert Brecht "Galileo" ein. Er schreibt gegen das Hitler-Deutschland an, kommentiert und reflektiert das Zeitgeschehen.

Nach seiner Rückkehr aus dem Exil steht ihm mit dem "Berliner Ensemble" ein eigenes Theater zur Verfügung, an dem erstmals vollständige Theateraufzeichnungen fürs Fernsehen entstehen.

Nach seinem Tod bleibt Brecht ein umstrittener Autor, seine Werke werden in der Bundesrepublik, in Österreich und in der Schweiz lange nicht inszeniert.

    Brecht-Verfilmungen:
  • Aufstieg und Fall des Areturo Ui (1996)
  • Puntila und sein Knecht Matti (1980)
  • Galileo (1975)
    Geschichtsunterricht (1972)
  • Baal (1970)
  • Mutter Courage (1965)
  • Die Dreigroschenoper (1962)
  • Auch Henker töten (1943)
  • Die Dreigroschenoper (1931)
Einziger Filmauftritt Brechts:
Nach meinem letzten Umzug (1970)

Foto: Gerda Goedhart/Suhrkamp Verlag

BELIEBTE STARS

Komische Gesichter sind seine Spezialität: Rowan Atkinson
Rowan Atkinson
Lesermeinung
Schauspielerin Martina Gedeck.
Martina Gedeck
Lesermeinung
Mimt gerne den alten Haudegen: Scott Glenn.
Scott Glenn
Lesermeinung
Lässiger Typ: Schauspieler Karl Urban.
Karl Urban
Lesermeinung
Wurde als "Punisher" bekannt: Thomas Jane.
Thomas Jane
Lesermeinung
Der Mann mit dem Schnauzbart: Tom Selleck.
Tom Selleck
Lesermeinung
Traci Lords schaffte den Absprung vom Pornofilm.
Traci Lords
Lesermeinung
Caroline Peters in der gefeierten Krimiserie "Mord mit Aussicht".
Caroline Peters
Lesermeinung
Tom Beck in der RTL-Serie "Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei".
Tom Beck
Lesermeinung
Nach dem Studium trat sie in New York in einigen Theaterstücken auf: Sienna Miller.
Sienna Miller
Lesermeinung
Smart und vielseitig: Heino Ferch, hier in dem
Familiendrama "Vater Mutter Mörder"
Heino Ferch
Lesermeinung
Kim Basinger gehört zu den meist gefragten Stars
Kim Basinger
Lesermeinung

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN