Aus Angst wegrennen. Wütend verteidigen, was uns wichtig ist. Freude teilen und soziale Bindungen stärken. All das war ein großer Vorteil in unserer Evolution. "Emotionen sind der Grund, warum wir noch am Leben sind", sagt der Psychologe Marcello Mortillaro. Sie sind ein wichtiger Baustein dessen, was menschliches Leben ausmacht. Doch die Frage ist, wie lange wir unsere Gefühle noch für uns behalten können. Intelligenten Maschinen gelingt es immer besser, unsere Emotionen zu erkennen, zu deuten und sogar empathisch darauf zu reagieren. Dies gewinnt permanent an Bedeutung in der Forschung, und die Entwickler von textbasierten KI-Anwendungen wie ChatGPT oder Gemini lassen ihre Chatbots ständig emotionaler erscheinen. Wie geht das? Leblose Maschine versus lebendige Gefühle - klingt erstmal nach einem Widerspruch. Aber der Mathematiker und KI-Forscher Thorsten Zander sagt: "Leben an sich ist in gewisser Weise algorithmisch." KI-Anwendungen ermitteln emotionale Muster unter anderem anhand unserer Stimmen, unserer Gesichtsausdrücke oder auch durch Körperdaten wie unseren Puls. Das kann die Maschinen einerseits nützlicher für uns machen - etwa, wenn sie uns in Therapien unterstützen. Auch in modernen Autos sind sie teilweise schon verbaut. Erkennt eine KI, dass wir in Stress oder Wut geraten, kann sie uns helfen, ruhiger zu fahren und damit weniger Unfälle zu bauen. Und vielleicht haben wir in Zukunft alle einen persönlichen, künstlichen Assistenten dabei, der uns durch den Alltag hilft.
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