Anwälte der Toten - Rechtsmediziner decken auf
22.03.2026 • 00:45 - 01:30 Uhr
Info, Recht + Kriminalität
Lesermeinung
Fall "Prostituiertenmord": Hamburg im November 1985 - Eine Edelprostituierte wird mit 28 Messerstichen tot in ihrem Termin-Appartement aufgefunden. Was für ein Motiv steckt hinter dem kaltblütigen Mord?
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Originaltitel
Anwälte der Toten - Rechtsmediziner decken auf
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2008
Altersfreigabe
16+
Info, Recht + Kriminalität

Anwälte der Toten - Rechtsmediziner decken auf

Leiche enthauptet: Berlin, 25. Januar 1994: Ein junges Paar macht gegen 20:30 Uhr einen Abendspaziergang und schlendert dabei über den Rasen vor einer Kirche in Schöneberg. Dann ein grausamer Fund: Mitten auf der Wiese liegt der abgeschnittene Kopf eines Menschen. Sofort alarmiert das Paar die Polizei. Vor Ort ist auch ein Rechtsmediziner, der eine umgehende Obduktion veranlasst. Die Ergebnisse: Der Kopf stammt von einer jungen Frau, zwischen 25 und 30 Jahre alt. Aufgrund der noch feststellbaren Körpertemperatur kann der Mord noch nicht lange her sein. Außerdem ist ersichtlich, dass sie vermutlich vor dem Köpfen erwürgt worden ist. Die Nachricht des schrecklichen Fundes macht schnell die Runde. Doch niemand hat irgendetwas gesehen. Am nächsten Morgen im benachbarten Stadtteil Steglitz, nur fünf Querstraßen vom Fundort des Kopfes entfernt: Eine junge Frau vermisst ihre Freundin und Arbeitskollegin. Andrea B. ist nicht zur Arbeit gekommen und hat sich auch nicht abgemeldet. Ihre Freundin fährt zur Wohnung, besorgt sich von einer Nachbarin den Wohnungsschlüssel. Gemeinsam gehen sie in die Wohnung und finden dort im Schlafzimmer die 28-Jährige. Auf dem Bett liegt ihre Leiche - ohne Kopf. Die Rechtsmedizin bestätigt den Verdacht: Die Leiche ohne Kopf und der abgetrennte Schädel gehören zusammen. Die Ermittlungen beginnen im Familien- und Freundeskreis der Toten... Prostituiertenmord nach 21 Jahren aufgeklärt: Am 30. November 1985 wird eine Edelprostituierte in ihrem Termin-Appartement in Hamburg tot aufgefunden. Die Tür steht einen Spalt weit offen. Die hübsche Frau liegt in Rückenlage auf ihrem Bett. Sie ist nackt. Ihre Beine sind verhakt. Ihr Körper ist von zahlreichen Messerstichen geradezu durchsiebt. Die spätere Obduktion ergibt: Es sind 28 Einstiche. Und als die verschränkten Beine auseinander gebogen werden, finden die Rechtsmediziner auch Einstiche im Genitalbereich, von denen einige wohl auch erst postmortal gesetzt worden sind. Das heißt, der Mörder hat sein Opfer umgebracht, sie dann im Genitalbereich verletzt und abschließend die Beine verhakt. Warum? Fest steht, dass sie vor ihrem Tod Geschlechtsverkehr hatte. Mit ihrem Mörder? Es gibt mehrere Spermaspuren - Sperma verschiedener Personen. Allerdings lässt sich eingrenzen, dass es sich offenbar rund um die Leiche um das Sperma einer einzigen Person handelt - das des letzten Freiers und vermutlich das des Mörders. Doch die DNS kann 1985 daraus noch nicht gewonnen werden. Damit sind diese Spuren zunächst wertlos, die Ermittlungen werden nach anderthalb Jahren eingestellt. Jetzt, mehr als 20 Jahre später, gibt es Hoffnung, den Fall dank neuester Technik doch noch aufzuklären...

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