Aufstieg trotz Hürden - Wie junge Menschen Armut überwinden
22.03.2026 • 12:15 - 13:00 Uhr
Info, Gesellschaft + Soziales
Lesermeinung
Ceyda macht Bewerbungsfotos für Jugendliche im Lichtblick Hasenbergl.
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Aicha arbeitet inzwischen als Versicherungsfachfrau.
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Anita setzt sich für Bildungsgerechtigkeit ein -  beim Aelius Förderwerk e.V. in Nürnberg.
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Aicha nutzt die Mittagspause zur Weiterbildung.
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Originaltitel
Aufstieg trotz Hürden - Wie junge Menschen Armut überwinden
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
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Aufstieg trotz Hürden - Wie junge Menschen Armut überwinden

Im Herbst 2021 sind Ceyda und Aicha mitten in ihrer Ausbildung. Unterstützung von zuhause bekommen sie nicht. Die Eltern sind krank und erwerbsunfähig. Die jungen Frauen haben mit ständigen finanziellen Sorgen, beengten Wohnverhältnissen, gesundheitlichen Problemen und überbordender Bürokratie zu kämpfen, die es ihnen schwermacht, den Sprung aus ihren armutsbelasteten Verhältnissen zu schaffen. Mit hohem persönlichem Einsatz gelingt es ihnen dennoch, heute auf eigenen Beinen zu stehen. Die Sozialeinrichtung "Lichtblick Hasenbergl" in München hat sie dabei nicht nur finanziell unterstützt, sondern auch bei Behörden, familiären Problemen und psychischen Krisen geholfen. Ceyda übt inzwischen ihren Traumberuf als Kommunikationsdesignerin bei einer Münchner Werbeagentur aus. Aicha arbeitet in der Finanzbranche als Versicherungsfachfrau. Doch trotz dieses Aufstiegs erleben sie: Solange ihre Familien noch in Armut leben, sind auch sie nicht frei. Auch das Aelius Förderwerk in Nürnberg setzt sich für mehr Chancengleichheit in Deutschland ein. Anita arbeitet hier als Werkstudentin. Der Verein hilft Schülerinnen und Schüler aus benachteiligten Familien bei Bewerbungen, der Berufs- und Studienorientierung, vermittelt Kontakte. Anita hätte sich selbst so eine Unterstützung gewünscht und fordert mehr Unterstützung von der Politik. Bildungsforscher El-Mafaalani plädiert für einen "Minderheitenschutz", damit die Interessen junger Menschen in einer zunehmend alternden Gesellschaft nicht permanent übersehen werden.

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