Australien: Mission Schnabeltier
29.08.2026 • 09:25 - 10:20 Uhr
Natur + Reisen, Natur + Umwelt
Lesermeinung
Vergrößern
Vergrößern
Vergrößern
Vergrößern
Originaltitel
Australien - Mission Schnabeltier
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2023
Natur + Reisen, Natur + Umwelt

Australien: Mission Schnabeltier

Gilad Bino hat sein Leben dem Naturschutz und speziell den Schnabeltieren verschrieben. Denn diese Tiere verkörpern für ihn die Einzigartigkeit des australischen Kontinents, der gerade in den letzten Jahren immer wieder von Umweltkatastrophen heimgesucht wurde. Ganze Buschlandschaften brannten nieder, Flüsse trockneten aus oder traten über die Ufer und spülten hinweg, was sich nicht halten konnte. Ein Teil der Natur, wie bestimmte Pflanzenarten, konnte sich mit der Situation arrangieren. Andere, weniger resistente Tierarten verschwinden zusehends. Zu ihnen gehört das Schnabeltier - eine außergewöhnliche Kreatur, die es nur hier gibt. Schnabeltiere bewohnen hauptsächlich Flussläufe, an deren Ufern sie Höhlen bauen. An diesen geschützten Orten legen sie die Eier für ihre Jungen, die sie danach säugen. Zusammen mit dem Ameisenigel gehören sie damit zu den absoluten Ausnahmeerscheinungen in der Natur. Im Royal-Nationalpark, dem ältesten Nationalpark Australiens, gab es einst viele Schnabeltiere. Doch sie verschwanden fast unmerklich. Deshalb ist es jetzt Zeit, sie wieder anzusiedeln, findet Glad Bino. In einem über mehrere Jahre angelegten Forschungsprojekt fängt der Biologe mit seiner Kollegin Tanheal Bruch Tiere in anderen Teilen des Kontinents ein, um sie im Park neu anzusiedeln. Aktionen, die lange vorbereitet wurden und die vor allem nächtliche Einsätze für die Wissenschaftler bedeuten. Denn Schnabeltiere sind nachtaktiv. Mindestens zehn Tiere müssen Gilad und Tanheal fangen, wenn sie eine neue Population im Royal-Nationalpark aufbauen wollen.

Das beste aus dem magazin

Ein Mann fährt mit einem Fahrrad an E-Bikes vorbei.
Gesundheit

Fahrrad oder E-Bike? Ein Arzt gibt klare Tipps für die Gelenke

Wer Schmerzen im Knie hat, sollte beim Radeln besonders vorsichtig sein. Ein Mediziner erklärt, wann Bewegung hilft und wann sie schadet.
Henry Rauhbein mit einer Faust.
HALLO!

Henry Rauhbein: "Vom Rebellen zum Helden"

Henry Rauhbein, Sänger der Folk-Rock-Band Rauhbein, spricht über sein neues Album „Rebellen und Helden“, sein Leben auf dem Land in Nordhessen, seine Leidenschaft für Eishockey und die Erfahrungen, die ihn als Künstler geprägt haben.
Dr. Martin Rinio ist Ärztlicher Direktor der Gelenk-Klinik Gundelfingen. Ein Behandlungsschwerpunkt des Facharztes für Orthopädie, Chirurgie und Unfallchirurgie sind Hüftgelenk und Endoprothesen.
Gesundheit

Hüftschmerzen: Nicht warten, bis der Schaden irreparabel ist

Hüftarthrose entwickelt sich oft schleichend. Erste Anzeichen wie morgendliche Schmerzen sollten ernst genommen werden, um eine spätere OP zu vermeiden. Moderne Behandlungsmethoden und eine gesunde Lebensweise können helfen, die Gelenkgesundheit zu erhalten.
Die Insel Kreta im Sonnenuntergang.
Reise

Unsere Lieblingsorte: Vom Gardasee bis Norddeich

Die prisma-Redaktion stellt ihre liebsten Urlaubsorte vor und gibt ein paar Ausflugstipps.
Prof. Dr. med. Burkhard Sievers ist Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Angiologie, Zusatzbezeichnungen: Hypertensiologie, Notfallmedizin, kardiovaskuläre Magnetresonanztomografie, kardiovaskuläre Computertomografie, interventionelle Kardiologie, interventionelle Angiologie, Herzinsuffizienz, Lipidologie, Gendermedizin und in seinen Praxen Cardiomed24 tätig sowie Buchautor (ZS-Verlag: „So heilt man heute. Die häufigsten Volkskrankheiten geschlechtsspezifisch besser behandeln“).
Gesundheit

Pflege: Früh genug selbst aktiv vorsorgen

Pflegebedarf trifft oft unerwartet zu. Wer sich frühzeitig mit bürokratischen Hürden und einem Unterstützernetzwerk auseinandersetzt, ist besser vorbereitet.
Gettymages/Olga Yastremska
Gesundheit

Regelmäßig zum Hörtest

Hörverlust entwickelt sich oft unbemerkt über Jahre. Regelmäßige Hörtests können helfen, rechtzeitig gegenzusteuern und Risiken wie soziale Isolation und Demenz zu minimieren.