Die eiserne Maske
22.03.2026 • 10:05 - 11:50 Uhr
Spielfilm, Abenteuerfilm
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D'Artagnan (Jean Marais) will von der schönen Isabelle (Claudine Auger) wissen, wo sich der Mann mit der eisernen Maske befindet.
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Isabelle (Claudine Auger) liebt Henri (Jean-Francois Poron), den geheim gehaltenen Zwillingsbruder von König Ludwig XIV.
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MDR Fernsehen DIE EISERNE MASKE, "Le masque de fer/L'uomo dalla maschera di ferro", am Dienstag (25.12.12) um 13:35 Uhr.
D'Artagnan (Jean Marais) will von der schönen Isabelle (Claudine Auger) wissen, wo sich der Mann mit der eisernen Maske befindet.
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Isabelle (Claudine Auger) liebt Henri (Jean-Francois Poron), den geheim gehaltenen Zwillingsbruder von König Ludwig XIV.
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Originaltitel
Le masque de fer
Produktionsland
F, I
Produktionsdatum
1962
Altersfreigabe
12+
Spielfilm, Abenteuerfilm

Die eiserne Maske

Auf einer Insel im Mittelmeer wird ein Gefangener mit einer eisernen Maske gefangen gehalten. Wer ihn ohne Maske sieht, wird mit dem Tode bestraft. Als König Ludwig XIV. schwer erkrankt, wird klar, wer er ist: Dessen Zwillingsbruder Henri, seit seiner Geburt versteckt. Nach dem Willen seiner Mutter soll er nun Ludwig ersetzen. Frankreich um 1660: Auf der Insel Sainte-Marguerite im Mittelmeer wird ein Unbekannter gefangen gehalten, den ein großes Geheimnis umgibt. Jeder wird mit dem Tode bestraft, der ihn ohne seine eiserne Maske sieht. Doch nach einer gewonnenen Schlacht über die Spanier erkrankt der junge König Ludwig XIV. (Jean-Francois Poron) lebensbedrohlich. Kardinal Mazarin (Enrico Maria Salerno) und Königinmutter Anna von Österreich (Germaine Montero), die mit Spanien so schnell wie möglich einen Friedensvertrag unterzeichnen wollen, beschließen, den König zu ersetzen - durch seinen Zwillingsbruder. Es ist jener Unbekannte mit der eisernen Maske, dessen Existenz seit 20 Jahren sorgsam vertuscht wird. D'Artagnan (Jean Marais), Musketier des Königs, wird von Mazarin nach Sainte-Marguerite geschickt, um ihn nach Paris zu holen. Doch d'Artagnan kommt zu spät. Henri (Jean- Francois Poron), so heißt der Gefangene, ist mit Hilfe seiner geliebten Isabelle (Claudine Auger), der Tochter des Gouverneurs der Zitadelle, Baron de Saint-Mars (Noël Roquevert), mit einem kleinen Boot geflohen. Da er nicht weiß, wer er in Wirklichkeit ist, wundert er sich über die Aufmerksamkeit der Leute in einem Provinzstädtchen, die gerade einer öffentlichen Hinrichtung zusehen wollen. Allein schon seine Anwesenheit hilft der hübschen Marion (Sylva Koscina), ihren Kompagnon Lastréaumont (Jean Rochefort) vor dem sicheren Tod zu bewahren. Die beiden werden sich in Zukunft als wirkliche Freunde erweisen. Aber auch d'Artagnan ist mit von der Partie, um nunmehr Henri vor den Wachen zu retten - ohne allerdings zu wissen, um wen es sich da handelt. Marion und ihr Freund bringen Henri nach Paris. Dort hat sich die Situation am Hofe gewandelt. Der König ist genesen. Als d'Artagnan von Henris Flucht berichtet, ist der Kardinal entsetzt. Er wollte Henri diesmal in der Bastille lebend begraben. Im Gefolge des Musketiers befinden sich aber auch Isabelle, ihr Vater und Renaud de Lourmes (Jean Lara), ein Aufseher des Gefängnisses auf Sainte-Marguerite. Als Ludwig XIV. Isabelle gegenübertritt, fällt sie in Ohnmacht, da sie glaubt, Henri vor sich zu haben. Der König wiederum verliebt sich auf der Stelle in die junge Frau. Das erspart den Dreien die Bastille, doch Lourmes soll Henri herbeischaffen, besser tot als lebendig. In der Zwischenzeit ist aber Marquis de Vaudreuil (Philippe Lemaire), der einer Verschwörung gegen den König angehört, durch Marion auf den Zwillingsbruder des Königs aufmerksam geworden. Mit Henris Hilfe wollen sie den König stürzen ... Einen unbekannten und geheimnisvollen Staatsgefangenen soll es in der Zeit Ludwigs XIV. tatsächlich gegeben haben, der Schriftsteller Alexandre Dumas hat seinerzeit das Thema aufgegriffen, das wiederum bis heute mehr als ein Dutzend Mal verfilmt wurde. Die Inszenierung von Henri Decoin aus dem Jahr 1962 lebt neben der sehr üppigen Ausstattung vor allem von einem gut aufgelegten Schauspielerensemble.

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