Ein Sommer an der Côte d'Azur
27.03.2026 • 15:55 - 17:30 Uhr
Fernsehfilm, Drama
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Originaltitel
Ein Sommer an der Côte d'Azur
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2024
Fernsehfilm, Drama

Ein Sommer an der Côte d'Azur

Kristin (Karoline Eichhorn), 51, kommt nach Marseille, um durchzuatmen. Mit dem Scheitern ihrer Ehe hat sie auch gleich ihren Job verloren. Denn sie hat in Justus' Firma die Buchhaltung gemacht. Die Einladung ihres ehemaligen Au-pair-Kindes Sophie (Maxine Kazis) kommt daher wie gerufen. Sophie ist hochschwanger und hofft insgeheim, dass Kristin ihr bei der Betreuung ihres Babys zur Seite stehen wird. Denn Sophie und Julien (Max Befort) wollen das Kind zwar zusammen aufziehen, die Gründung einer klassischen Familie beabsichtigen sie aber nicht. Sie sind nicht ineinander verliebt. Kristin hat jedoch eigene Pläne. Sie will ihre Freundin Susanne in deren Textilmarktstand unterstützen. Und sie hat sich bereits auf einer Dating-App eingetragen, um einen neuen Partner kennenzulernen. Die App schweigt jedoch beharrlich. Erst, als Sophie Kristins Alter nach unten korrigiert, kann sie sich vor Matches nicht retten. Ihr erstes Date ist Michel (Matthias Matschke), ein gut situierter Seifenfabrikant, der sichtlich enttäuscht ist, als er Kristin sieht. Seine höfliche Distanziertheit wird jedoch schlagartig zu heissem Interesse, als er hört, dass Kristin Buchhalterin von Beruf ist. Spontan bietet er ihr eine Stelle an. Seine bisherige "Kraft" war seine eigene Frau, die ihn verlassen hat. Kristin lehnt kühl ab, schliesslich hat sie den Job bei Susanne. Als ein Wasserschaden dann jedoch deren Ware unbrauchbar macht, dreht Kristin bei und heuert doch bei Michel an. Julien und Sophie halten davon wenig. Julien vor allem deswegen, weil Michel niemand anderes als sein Vater ist, mit dem er sich überworfen hat. Die beiden haben grundsätzlich unterschiedliche Sichtweisen auf das Geschäft der Seifenproduktion: Julien will nachhaltig arbeiten mit regionalen Produkten und einer umweltverträglichen Produktion. Sein Vater hingegen verfolgt ein klassisches Geschäftsmodell. Ökologie ist okay, aber nur dann, wenn sie sich rechnet. Natürlich fördert Michel mit seinem Betrieb die Region und beschäftigt nur Zulieferer aus der Gegend. Nachgeprüft hat er das jedoch nie. Das macht nun Kristin. Und kommt dabei einem handfesten Betrug auf die Spur. Um Fördergelder zu beziehen, hätte Michel Lieferketten nachhalten müssen, was er nicht getan hat. Und jetzt muss er die Verantwortung dafür tragen. Michel steht angesichts der drohenden horrenden Strafen vor der Pleite. Er ist mehr als verzweifelt. War er doch gerade dank Kristin auf dem Weg der Läuterung und wollte für Juliens Start-up bürgen. Kristin findet einen Ausweg aus der Misere, wenn auch einen schmerzlichen, und Michel ist überwältigt. Was für eine Frau! Je länger er mit ihr arbeitet, desto mehr verliebt er sich in sie. Aber auch Julien hegt ernste Gefühle für Kristin. Kristin weiss nicht, was sie tun soll. Eines ist aber auf jeden Fall sicher: Nach Deutschland zurückkehren wird sie nicht.

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