Einsatz im Bremer Getreidespeicher - Tradition und Technik an der Kaikante
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2026
Info, Wirtschaft + Konsum
Einsatz im Bremer Getreidespeicher
Marc Radzanowski (45) steht mit Funkgerät an der Kaikante, wenn Frachtschiffe Getreide für den großen Speicher in Bremen anlanden. Der Vorarbeiter ist dafür verantwortlich, dass Tausende Tonnen Bio-Sonnenblumenkerne, Hafer oder Rapsschrot sicher und trocken in den Silozellen landen. Bevor sich die riesige Baggerschaufel in die Schiffsladung gräbt, wird eine Probe auf Feuchtigkeit und Schädlingsbefall genommen. "Käfer im Speicher sind unser Albtraum", so Radzanowski, der Getreidetransporte auch schon mal zurückschickt. Der historische Getreidespeicher in Bremen galt vor rund 100 Jahren als einer der modernsten Umschlagsplätze für Getreide. Heute ist der "Koloss von Bremen" ein Industriedenkmal - und dennoch weiterhin Anlaufpunkt für Schiffe aus verschiedenen Ländern. Im neunstöckigen Backsteingebäude werden Weizen aus Schweden, Sojabohnen aus der Ukraine oder Leinsamen aus Kasachstan gelagert. 25 Männer arbeiten auf der Anlage. Von den endlos langen Förderbändern bis zum alten Transportfahrstuhl bedienen sie viel Technik aus den Anfängen des vergangenen Jahrhunderts. Das macht die Arbeit der einzigen Frau im Speicher zu einer besonderen Herausforderung. Christina Meyer ist für die Qualitätssicherung verantwortlich, patrouilliert regelmäßig auf den neun Stockwerken. "Ich liebe den Charme des alten Speichers, aber er bereitet mir auch schon mal Bauchschmerzen", sagt sie. Die denkmalgeschützten Fassaden stellen sie auch vor Probleme. Der Schutz vor Witterung und Mäusen ist eine ihrer Herausforderungen. Unterstützung bei der Suche nach Problemlösungen, die mit dem Denkmalschutz vereinbar sind, gibt es von Technik-Vorarbeiter Niels Kocerka. Der 28-Jährige muss täglich improvisieren, wenn Probleme auftauchen. Er kennt das Innenleben des Gebäudes bestens, lebt seit seiner Kindheit in Sichtweite zum Speicher. Regelmäßig bietet er Interessierten Führungen im historischen Speicher an, einem der größten zusammenhängenden Backsteingebäude Europas. "Die Nordreportage" begleitet die Menschen vom alten Getreidespeicher, ist dabei, wenn sich Arbeiter an 20 Meter hohen Betonwänden abseilen, um Silozellen für Frischware vorzubereiten. Und die Kamera läuft, wenn Küstenmotorschiffe Getreide aus Übersee anlanden oder kleine Binnenschiffe mit Korn beladen werden.
Maximaler Raum für eigene Gedanken: Ein Gespräch mit Oliver Wnuk
Oliver Wnuk, bekannt aus "Nord Nord Mord" und "Stromberg", veröffentlicht zusammen mit Cartoonist Tobias Vogel das Buch "Besser wird's nicht". Ein Werk voller persönlicher Einblicke und humorvoller Cartoons, das beim Lappan Verlag erscheint.
Eine Kundin berichtet von ihrer erfolglosen Behandlung einer Blasenentzündung nach dem Urlaub in Sri Lanka. Der Apotheker gibt wichtige Hinweise, wie Resistenzen vermieden werden können und was bei der Medikamenteneinnahme zu beachten ist.
Am 3. März ruft die WHO zum Welttag des Hörens auf, um das Bewusstsein für die Bedeutung guten Hörens zu schärfen. Studien zeigen: Hörgeräte verbessern die Lebensqualität.
Fritz Karl: „Ich hätte nicht gedacht, dass mir das Schreiben so leichtfällt“
Kriminalpsychologe Thomas Meiberger (Fritz Karl) bekommt es im ersten Film in der neuen Reihe „Der Salzburg-Krimi“ mit einer Mordserie zu tun, die mit dem Fund eines Gekreuzigten im Wolfgangsee beginnt. prisma sprach mit Fritz Karl, der auch für das Drehbuch verantwortlich ist.
Die Deutschen wollen gerne nachhaltig reisen – doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Das zeigt ein neuer Bericht zum Nachfragemonitor „Nachhaltigkeit bei Urlaubsreisen“. Nachhaltigkeit fängt schon beim Thema Anreise an. Wie wäre es also mal mit einer Bahnfahrt in den Urlaub? Schöne Ausblicke unterwegs inklusive. prisma stellt eine Auswahl interessanter Strecken und Ziele vor.
Undichte Herzklappen: Katheter statt OP am offenen Herzen
Dank minimalinvasiver Katheterverfahren sind Herzklappenoperationen heute schonender als je zuvor. Vor allem für ältere Patienten bedeutet das mehr Lebensqualität und weniger Risiken.