Frachtsegler erobern die Weltmeere
22.03.2026 • 08:05 - 09:00 Uhr
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Die bislang größten modernen Frachtsegler der Welt – die Schwesternschiffe "Anemos" und "Artemis" – vor ihrer Beladung zur Atlantiküberquerung
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Dank modernster Technik können riesige Segelflächen auf Frachtseglern von einer einzigen Person bedient werden.
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Erstmals übernimmt der moderne Segelfrachter "Juren AE" im Jahr 2024 einen emissionsfreien Inselverkehr im Pazifik.
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Starsegler Boris Herrmann segelt mit digitalem Wetterrouting. Mit diesen Programmen finden auch moderne Frachtsegler präzise Routen und umfahren jeden Sturm.
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Originaltitel
Les cargos à voile, un transport dans le vent
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
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Frachtsegler erobern die Weltmeere

Die Schifffahrtsindustrie steht unter Druck: Sie ist für rund drei Prozent der weltweiten CO₂-Emissionen verantwortlich und soll bis 2050 klimaneutral werden. Um dieses Ziel zu erreichen, rückt Windkraft in den Fokus. Derzeit läuft auf den Weltmeeren ein bemerkenswertes Experiment: Es geht um die bestmögliche Nutzung der Windenergie. Weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit startete 2020 in Frankreich der erste moderne Frachtsegler - mit Erfolg. 2024 war das Jahr des modernen Frachtsegelns: Die 81 Meter lange "Anemos" - das derzeit weltweit größte Frachtschiff mit Segelantrieb - lief in Frankreich vom Stapel. Auch der Inselfrachter "Juren AE" für die Marshallinseln, entwickelt von der Hochschule Emden/Leer, liefert den Beweis für eine emissionsfreie Schifffahrt. Technisch orientieren sich diese Schiffe an den Hightech-Rennjachten von Segelprofis wie Isabelle Joschke und Boris Herrmann. Carbonmasten, optimierte Rümpfe und digitales Wetterrouting ermöglichen schnelle, sichere und effiziente Reisen. Die daraus gewonnenen Innovationen sind richtungsweisend - ganz wie in der Autoindustrie, wo Rennsporttechnologien in Serienfahrzeuge einfließen. Frachtsegler zeigen auf hoher See inzwischen: Es gibt keine Alternative zum Wind, wenn die Schifffahrt klimaneutral werden soll.

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