Genf - Stadt der Sünde
10.06.2026 • 20:15 - 22:00 Uhr
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Originaltitel
Genf - Stadt der Sünde
Produktionsland
CH
Produktionsdatum
2026
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Genf - Stadt der Sünde

Genf ist eine kleine Schweizer Stadt mit großer internationaler Ausstrahlung - und dies im Guten wie im Schlechten. Investigativjournalisten erzählen von ihren Recherchen. Investigativjournalisten drehten in den letzten Jahrzehnten alle Genfer Steine um und brachten eine erstaunliche Dichte an Kriminal-, Wirtschafts-, Politik-, Korruptions- und Spionageskandalen ans Licht. - Visuell außergewöhnlicher Film über den Wert des Journalismus. Die kleine, 200.000 Einwohner zählende Stadt in der französischen Schweiz ist ein internationaler Hotspot. Dort befinden sich der zweite Hauptsitz der UNO sowie die Hauptsitze der WHO, der WTO und Dutzender weiterer internationaler Organisationen. Hunderte von NGOs operieren aus Genf, aber auch globale Rohstoffhändler, Banken und Anwaltskanzleien. Doch wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. In dieser Dokumentation werden zwölf spektakuläre Recherchen aus den letzten Jahrzehnten bis heute nacherzählt - und dies von denjenigen, die selbst ermittelt haben. Der Film zeigt mutige Aktionen mit versteckter Kamera und Skandale, die ohne journalistische Arbeit vermutlich nie ans Tageslicht gekommen wären. Zu sehen sind Genfer Anwälte, die einem Fake-Kunden bereitwillig Auskunft darüber geben, wie man 80 Millionen Dollar waschen kann, ein globaler Konzern, der in Afrika Giftmüll entsorgte und philippinische Frauen, die in einer pakistanischen Vertretung in Genf Sklavenarbeit ausgebeutet werden. Journalisten berichten von ihren Recherchen über chinesische Agenten auf dem UNO-Gelände, von einem berüchtigten Genfer Detektivbüro, das Rufmordkampagnen im Auftrag der Vereinigten Arabischen Emirate durchführte und erzählen viele weitere überraschende Geschichten. Zudem vermittelt der Film Einblicke in die Arbeit von Journalisten: wie sie recherchieren, allein oder in internationalen Kooperationen wie den Panama Papers. Thematisiert werden dabei die Hindernisse, auf die sie stoßen, die persönlichen Risiken, die sie mitunter eingehen, und die Tatsache, dass sie selbst zu Opfern werden. KI-generierte Animationen und Archivaufnahmen lassen die Fälle lebendig werden. Natürlich darf in dieser Dokumentation auch die Geschichte über den berühmtesten Toten in der Genfer Geschichte - Uwe Barschel - nicht fehlen.

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