Gregory Peck, Filmstar und Gentleman
15.06.2026 • 00:00 - 00:55 Uhr
Kultur, Künstlerporträt
Lesermeinung
Dank seines Aussehens, seiner Intelligenz und seines Humors wurde Eldred Gregory Peck schnell zu einem der bedeutendsten Schauspieler.
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Gregory Peck in der Rolle des Josef Mengele in „The Boys from Brazil“ (1978) von Franklin J. Schaffner
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Im Jahr 2003 starb Gregory Peck im Alter von 87 Jahren nach einer außergewöhnlichen Karriere, in der er unvergessliche Filmfiguren prägte.
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Gregory Peck und seine Ehefrau Veronique Passani Peck
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Originaltitel
Gregory Peck, le gentleman acteur
Produktionsland
F
Produktionsdatum
2022
Kultur, Künstlerporträt

Gregory Peck, Filmstar und Gentleman

Gregory Peck gehörte zu den herausragenden Schauspielern seiner Generation, die den Film dauerhaft geprägt haben. 1953 eroberte er in "Ein Herz und eine Krone" das Herz der Filmfigur Audrey Hepburns - und mit ihr das Publikum. Er spielte den rachsüchtigen Kapitän Ahab in "Moby Dick" (1956) und verkörperte in "Wer die Nachtigall stört" (1962) den Anwalt Atticus Finch, der gegen Rassismus kämpfte. Für sein Talent, seinen Stil und sein politisches Engagement wurde er gleichermaßen geschätzt. Wie bei so vielen Schauspielern und Schauspielerinnen führt sein Weg in den Olymp der Hollywoodstars über Umwege. An der Universität in San Diego entdeckt er seine Leidenschaft für das Theater und hängt sein Studium an den Nagel. Er verlässt den Westen und reist mit neuem Namen und Lust auf Abenteuer nach New York, wo er sich völlig mittellos durchschlägt, bis ihm der Durchbruch am Broadway gelingt. Damals schwört er noch, der Bühne treu zu bleiben und nie zum Film zu gehen. Doch schon wenige Monate später dreht er unter der Regie von Jacques Tourneur zum ersten Mal in Hollywood. Schon bald arbeitet er auch mit Alfred Hitchcock und Elia Kazan. Dabei kommen ihm seine attraktive Erscheinung, seine Intelligenz und sein subtiler Humor zugute. Schnell wird er zu einem der begehrtesten Schauspieler. Bei der Wahl seiner Rollen lässt Peck sich in seiner langen Karriere nicht selten von seinem Humanismus und Pazifismus leiten. In der Dokumentation, die mit vielen Filmausschnitten an die beeindruckende, lange Karriere Pecks erinnert, geht es auch um den Privatmann Gregory Peck: sein politisches Engagement, seine beiden Ehen, seine Freundschaften und die - wie er es sagte - "Tragödie seines Lebens".

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