Hatari
12.09.2026 • 21:35 - 00:05 Uhr
Spielfilm, Abenteuerfilm
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prisma-Redaktion
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Originaltitel
Hatari!
Produktionsland
USA
Produktionsdatum
1962
Altersfreigabe
12+
DVD-Start
Do., 30. Oktober 2003
Spielfilm, Abenteuerfilm

Hatari

Howard Hawks legendärer Abenteuerfilm mit John Wayne in der Hauptrolle. Sean führt in Ostafrika einen Jagdbetrieb: Gemeinsam mit einer internationalen Truppe von Draufgängern fängt er wilde Tiere im Auftrag von Zoos und Tiergärten in Europa und Amerika. Eines Tages trifft die Fotografin Dallas auf der Ranch der Jäger ein. Im Auftrag eines Zoos soll sie die Arbeit der Männer dokumentieren ... Sean Mercer aus Irland betreibt in Ostafrika mit einer internationalen Gruppe von Draufgängern einen Jagdbetrieb: Er fängt wilde Tiere im Auftrag von Zoos und Tiergärten in Europa und Amerika. Zu seinem internationalen Team gehören der New Yorker Taxifahrer Pockets, der mexikanische Lassowerfer Luis, der deutsche Rennfahrer Kurt Müller, Brandy, die junge Inhaberin der Fangstation, und der Safari-Veteran Little Wolf. Obwohl Little Wolf große Erfahrung im Umgang mit Wildtieren hat, wird er von einem Nashorn verletzt und muss ins Krankenhaus. Dort trifft er auf den Franzosen Charles, der sich später ebenfalls der Truppe anschließt. Und dann trifft eines Tages die selbstbewusste Fotografin Dallas auf der Ranch ein. Im Auftrag eines Zoos soll sie die Arbeit der Männer fotografieren und dokumentieren. Während sich Sean zunächst gegen die Präsenz der Frau bei der Jagd wehrt, entwickelt er schnell Interesse an ihr. Doch auch Charles und Kurt haben ein Auge auf Brandy geworfen und plötzlich muss sich Sean ins Zeug legen, seine Angebetete von sich zu überzeugen. "Hatari" bedeutet in der ostafrikanischen Bantu-Sprache "Gefahr". Und in der Tat ging der Film-Noir-Starregisseur Howard Hawks ein gefährliches Wagnis ein, das heute (zum Glück) vor allem aus Gründen des Tierschutzes nicht mehr denkbar wäre: In den offenen afrikanischen Savannen machten die Schauspieler um John Wayne und Hardy Krüger tatsächlich selbst mit Schlingen und Lassos Jagd auf wilde Tiere, die später teilweise wirklich an Zoos weitergegeben wurden. Keine Stuntmen, kein festgelegtes Drehbuch - man konnte ja nicht vorhersehen, welche Tiere tatsächlich ins Netz gehen würden und Hawks wollte sich die Möglichkeiten offenhalten, Inspirationen am Drehort, dem damaligen Tanganjika, das heute zu Tansania gehört, mit in den Film einzubauen. Dabei entstanden spannende Szenen von fast dokumentarischer Qualität. Allerdings mussten viele Szenen nachsynchronisiert werden, da die Schauspieler nicht in der Lage waren, im Kampf mit den Tieren ihre Dialoge zu sprechen. Die Filmmusik schrieb Henri Mancini ("Frühstück bei Tiffany", 1961; "Der rosarote Panther", 1963) und zu seinem Score gehört ein echter Klassiker: der Baby-Elephant-Walk. "Ein vorzüglicher Unterhaltungsfilm, der souverän die Balance zwischen Spannung und Komik, rasanter Aktion und entspannter Ruhe findet. Ohne jeden Hang zur billigen Sensation verbindet Hawks die konventionelle, aber sympathische Spielhandlung mit vielen originellen, aber auch packenden Szenen von fast dokumentarischer Intensität: In kühnen Kameraeinstellungen werden so die Jagdszenen eindrucksvoll und intensiv eingefangen." (Lexikon des internationalen Films)

Darsteller

John Wayne im Jahr 1968.
John Wayne
Weitere Darsteller
Hardy Krüger

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