2050 werden mehr als zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben. Derzeit sind Städte für 80 Prozent des globalen CO2-Ausstoßes verantwortlich und verbrauchen 75 Prozent der Energie. Forscher weltweit machen sich schon heute Gedanken, wie die hochverdichteten Metropolen der Zukunft funktionieren können. Pflanzen sollen die Auswirkungen von Urbanisierung und Klimawandel mildern.

Der Film zeigt, wie die Natur in die Großstädte zurückkehrt. Üppig wuchernde Pflanzen umhüllen ganze Häuser, inmitten der Großstadt wird Gemüse angebaut, Wälder entstehen auf Hochhäusern. Zukunftsvision? Nein, Wirklichkeit: Ob Singapur, Los Angeles oder Wien - Städte werden grüner. Lärm, Feinstaub, CO2, Hitze - besonders die Sommermonate machen Metropolen zu schaffen, zumindest dort, wo statt saftigem Grün Betongrau das urbane Bild prägt. Grün kühlt die heißen Städte und temperiert die Gebäude. Es reinigt die Stadtluft und bindet das Wasser nach starken Regenfällen.

Doch damit nicht genug: Natur in der Stadt tut nicht nur dem Klima gut, sondern auch Körper und Seele. Grün bietet Erholungsräume für müde Stadtmenschen, fördert Heilung und reduziert Aggression. Doch wie groß ist die positive Wirkung des Stadtgrüns tatsächlich? Und wie viel davon brauchen wir?