Breakdance, Abtanzen auf der Großen Freiheit oder ein Upcycling-Workshop: Bei solchen Events denkt man an junge Menschen und nicht an die Generation 60+. Doch in Hamburg feiern Señoritas und Senioren auf dem Kiez, gehen auf Punkkonzerte und sprühen Graffitis. Oll Inklusiv machts möglich. Eine Hamburger Initiative gegründet von Mitra Kassai. Der Name Oll Inklusiv spielt mit dem Hamburger Dialekt (oll gleich alt) und dem Begriff "inklusiv" und er zeigt: Altsein kann bunt, frech und lebendig sein. Eine der Señoritas ist Lotti Strehlow. Die 94-Jährige trägt trendige Sneaker, ist fit wie ein Turnschuh und könnte sogar als Best-Ager-Model arbeiten. Lotti ist immer eine der Ersten, die bei den Partys von Oll Inklusiv im Indra auf die Tanzfläche strömen. Musik ist für die lebenslustige Lotti Ausdruck von Freiheit und Individualität. Das Indra auf der Großen Freiheit kennt sie von früher. Als junge Frau arbeitete sie an der Bar des Kiezclubs. Das war zehn Jahre bevor dort die Beatles ihr erstes Hamburger Engagement hatten. Oll Inklusiv ist in Wahrheit eine kleine Revolution, angeführt von Mitra Kassai. Der 53-Jährigen geht es um gesellschaftliche Veränderung, die Spaß macht und alte Menschen aus der Einsamkeit rausholt: Weil die Welt uns allen gehört - egal ob jung oder alt. Mitra ist mittendrin bei allen Veranstaltungen: Sie umarmt die Señoritas und Senioren, versprüht gute Laune, lacht und verteilt Kuchen und auch mal Eierlikör. Die ehemalige Hip-Hop-Managerin, Kulturvermittlerin und Netzwerkerin nutzt ihre Kontakte, um Hamburgs "Ollen" ehrenamtlich mehr zu bieten als Kaffeekränzchen, Sitzgymnastik oder Rommé-Runden. Egal ob Kultur oder Kiez - alle Veranstaltungen von Oll Inklusiv sind für die Señoritas und Senioren kostenlos und selbstverständlich barrierefrei. Hier wird längst das gelebt, was Studien der Alterspsychologie jüngst erforscht haben: Menschen, die positiv auf sich und ihr Alter blicken, sind fitter und leben im Schnitt 13 Jahre länger. Eine "Nordreportage" voller Schwung jenseits der Ü60 - ganz nach dem Motto: You'll never oll alone. Echt überraschend!
Fritz Karl: „Ich hätte nicht gedacht, dass mir das Schreiben so leichtfällt“
Kriminalpsychologe Thomas Meiberger (Fritz Karl) bekommt es im ersten Film in der neuen Reihe „Der Salzburg-Krimi“ mit einer Mordserie zu tun, die mit dem Fund eines Gekreuzigten im Wolfgangsee beginnt. prisma sprach mit Fritz Karl, der auch für das Drehbuch verantwortlich ist.
Die Deutschen wollen gerne nachhaltig reisen – doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Das zeigt ein neuer Bericht zum Nachfragemonitor „Nachhaltigkeit bei Urlaubsreisen“. Nachhaltigkeit fängt schon beim Thema Anreise an. Wie wäre es also mal mit einer Bahnfahrt in den Urlaub? Schöne Ausblicke unterwegs inklusive. prisma stellt eine Auswahl interessanter Strecken und Ziele vor.
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Oliver Mommsen: "Ich eigne mich definitiv nicht zum Dorf-Sheriff"
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Nach jahrelangen Schmerzen findet eine Patientin endlich Hilfe bei Dr. Oliver Emrich. Eine unscheinbare Narbe und spezialisierte Therapieansätze bringen Erleichterung in ihr Leben zurück.
Viele Senioren möchten ihren Führerschein nicht missen – manchmal sollten sie aber, etwa wegen gesundheitlicher Einschränkungen, besser auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Bei begleiteten Rückmeldefahrten bekommen sie ein ehrliches Feedback.