Kir Royal
28.03.2026 • 21:40 - 22:40 Uhr
Serie, Unterhaltungsserie
Lesermeinung
Generaldirektor Haffenloher (Mario Adorf,l.) hat etwas nachgeholfen, um in die Zeitung zu kommen. Herbie (Dieter Hildebrandt, Mitte) und Baby Schimmerlos (Franz Xaver Kroetz, r.) sehen das mit sehr gemischten Gefühlen.
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Baby Schimmerlos' Freundin Mona (Senta Berger) ist sehr nachdenklich geworden. Irgend etwas ist verkehrt, wenn man die Speisenkarte schon auswendig aufsagen kann.
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Drei, die ganz groß rauskommen wollen: Prominenten-Zahnarzt Dr. Friedmann (Martin Wittbusch, l.) Lisa (Corinna Drews) und Generaldirektor Haffenloher (Mario Adorf, r.).
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In der Hotelbar stellt sich Generaldirektor Haffenloher (Mario Adorf, links) dem berühmten Klatschreporter Baby Schimmerlos (Franz Xaver Kroetz) vor. Aber Pech für den Generaldirektor. Sein Name sagt weder Mona (Senta Berger) noch Baby irgendetwas.
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Produktionsland
D
Produktionsdatum
1986
Altersfreigabe
12+
Serie, Unterhaltungsserie

Kir Royal

Baby Schimmerlos (Klatschreporter der Münchner Allgemeinen Tageszeitung (MATZ). Nennt sich selbst ein "gesellschaftliches Trüffelschwein". Stammt aus kleinen Verhältnissen und lebt auf großem Fuß. Ist ständig in Geldnot und hat über die Rollenverteilung von Mann und Frau eher altmodische Ansichten. Das führt zu heftigen Auseinandersetzungen mit seiner festen Freundin. Obwohl ihn alle kennen und er alle kennt, ist er natürlich einsam - wenn man von seiner Freundschaft zu seinem Fotografen Herbie Fried absieht. Baby träumt davon, den Klatschspaltenjournalismus hinter sich zu lassen und mit Doppelseiten und heißen Storys in der internationalen Toppresse zu reüssieren. : Österreicherin mit differenziertem Innenleben. Angezogen von dem unverfrorenen Charme Babys, gelingt es ihr eine Zeitlang, sich auf das dekorative Anhängsel und das Waschen seiner Socken zu beschränken. Zunehmend jedoch fängt sie an, sich gegen den hemmungslosen Egozentriker aufzulehnen. Sie emanzipiert sich von ihrer Eifersucht, findet zu einer eigenen Meinung und macht schließlich eine Karriere als Sängerin. : Mit allen Wassern gewaschen und durch alle Feuer gegangen. Ist mit Baby befreundet, weiß aber, dass er nur die zweite Geige spielt. Träumt vom großen Geld und liebt es, das Einkommen der Superreichen mit großer Akribie nachzurechnen. Bewundert Mona und leidet darunter, wie schlecht sie von Baby behandelt wird. Wollte immer einmal gern mit einem Kolumnisten zusammenarbeiten, der die Grundregeln der Fotografie beherrscht. : Gehört zu besten Gesellschaft und pflegt weitreichende Verbindungen. Sie hat zu Baby Schimmerlos ein gestörtes Verhältnis. Ist zwar von dem robusten Charme ihres Klatschreporters angezogen und kennt den Stellenwert der Kolumne für die Auflage der Zeitung. Findet aber die Wühlerei und die Art der Geschichten unter ihrem Niveau. Wünscht sich ihren Klatschreporter als eine Mischung aus frühem Hemingway, Thomas Wolfe und Tucholsky. Kann, wenn es sein muss, in Ohnmacht fallen und hart durchgreifen. : Ist in Baby Schimmerlos ohne Chancen verliebt. Aber sie überwacht ihn und seine Termine - wimmelt ab und fädelt ein. Versucht in das Chaos eine gewisse Ordnung zu bringen. Sie ist auch inhaltlich interessiert. Eine Klatschkolumne, bestehend nur aus Gästeliste und Speisenfolge kann ihren Qualitätsmaßstäben nicht standhalten. Sie hat überhaupt ein feines Gespür dafür, wo die Grenzen sind. Baby Schimmerlos, der Klatschreporter der Münchner Allgemeinen Tageszeiten, MATZ genannt, hat es schwer. Jeder möchte in seiner Kolumne genannt werden. Dazuzugehören ist alles. Am hartnäckigsten dabei ist Generaldirektor Haffenloher, ein Provinzindustrieller, der sein Geld mit der Herstellung von Klebstoff verdient. Haffenloher lässt nichts unversucht, um an Baby Schimmerlos heranzukommen. Dabei tritt er von einem Fettnäpfchen ins andere. Als Haffenloher erkennt, dass er auf diese Weise nie zu einem Mitglied der "Bussi-Gesellschaft" wird, besinnt er sich auf seine anderen Tugenden. Und als die Verlegerin Friederike von Unruh ihren Klatschreporter zu sich zitiert, Babys letzte Spesenrechnung, die von horrender Höhe ist, in Zweifel zieht und ihm klarmacht, dass es da einen gewissen Klebstofffabrikanten gibt, der eine größere Anzahl von Anzeigen platzieren möchte - ja, da ist der Generaldirektor Heinrich Haffenloher auf einmal der von allen geliebte Heini.

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