Wie sieht ein nomadisches Leben in Deutschland heute aus - und was überzeugt Menschen, sich gegen Sesshaftigkeit und für ein Leben in Bewegung zu entscheiden? Der Dokumentarfilm "Lichter der Straße" geht dieser Frage poetisch auf den Grund und legt dabei die politische Dimension eines Lebens jenseits fester Wohnorte offen. Regisseurin Anna Friedrich begleitet vier Frauen, die in Deutschland als Nomadinnen unterwegs sind - und dabei ganz unterschiedliche Wege einschlagen. Die Wandergesellin Magdalena liebt die Intensität des ständigen Neuanfangs, auch wenn das Wandern sie von ihrem Herzensberuf als Landwirtin fernhält. Johanna lebt als Aktivistin in einem umgebauten LKW, pendelt zwischen Protestcamps und Wagenplätzen und engagiert sich für ökologische und soziale Anliegen. Elwera, eine ehemalige Hochseilartistin, und ihre Enkelin Ghislaine gehören zur Gemeinschaft der Jenischen und führen eine jahrhundertealte Tradition fort: das Leben als Schaustellerinnen auf Märkten. Durch einfühlsame Gespräche und poetische Bildsprache porträtiert der Film ein feministisches Freiheitskonzept, in dem das In-Bewegung-Bleiben wichtiger ist als Besitz oder sozialer Status. Jenseits von Klischees und Vorurteilen eröffnet "Lichter der Straße" neue Perspektiven auf das Nomadische. Ein Leben das sich bewusst von der Ordnung deutscher Landschaften und den Routinen eines geregelten Alltags abhebt. "Lichter der Straße" ist eine Koproduktion von Rosenpictures Filmproduktion aus Halle an der Saale und dem Mitteldeutschen Rundfunk.
Fritz Karl: „Ich hätte nicht gedacht, dass mir das Schreiben so leichtfällt“
Kriminalpsychologe Thomas Meiberger (Fritz Karl) bekommt es im ersten Film in der neuen Reihe „Der Salzburg-Krimi“ mit einer Mordserie zu tun, die mit dem Fund eines Gekreuzigten im Wolfgangsee beginnt. prisma sprach mit Fritz Karl, der auch für das Drehbuch verantwortlich ist.
Die Deutschen wollen gerne nachhaltig reisen – doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Das zeigt ein neuer Bericht zum Nachfragemonitor „Nachhaltigkeit bei Urlaubsreisen“. Nachhaltigkeit fängt schon beim Thema Anreise an. Wie wäre es also mal mit einer Bahnfahrt in den Urlaub? Schöne Ausblicke unterwegs inklusive. prisma stellt eine Auswahl interessanter Strecken und Ziele vor.
Undichte Herzklappen: Katheter statt OP am offenen Herzen
Dank minimalinvasiver Katheterverfahren sind Herzklappenoperationen heute schonender als je zuvor. Vor allem für ältere Patienten bedeutet das mehr Lebensqualität und weniger Risiken.
Oliver Mommsen: "Ich eigne mich definitiv nicht zum Dorf-Sheriff"
Oliver Mommsen spielt in "Mord oder Watt" eine humorvolle Meta-Rolle. Als Tim Seebach nimmt er sich selbst aufs Korn und spielt mit Klischees des Schauspielerlebens.
Nach jahrelangen Schmerzen findet eine Patientin endlich Hilfe bei Dr. Oliver Emrich. Eine unscheinbare Narbe und spezialisierte Therapieansätze bringen Erleichterung in ihr Leben zurück.
Viele Senioren möchten ihren Führerschein nicht missen – manchmal sollten sie aber, etwa wegen gesundheitlicher Einschränkungen, besser auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Bei begleiteten Rückmeldefahrten bekommen sie ein ehrliches Feedback.