Lichter der Straße
16.03.2026 • 00:00 - 01:30 Uhr
Info, Gesellschaft + Soziales
Lesermeinung
Gerade für Frauen ist Vertrauen beim Unterwegssein besonders wichtig. Das wird in der Doku "Lichter der Straße" deutlich.
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Der Film fängt das Leben "on the road" auf poetische Weise ein.
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Menschen aus dem Handwerk wie die Gesellin Magdalena gehen auf die Walz, um mehr Erfahrung zu sammeln.
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Originaltitel
Lichter der Straße
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
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Lichter der Straße

Wie sieht ein nomadisches Leben in Deutschland heute aus - und was überzeugt Menschen, sich gegen Sesshaftigkeit und für ein Leben in Bewegung zu entscheiden? Der Dokumentarfilm "Lichter der Straße" geht dieser Frage poetisch auf den Grund und legt dabei die politische Dimension eines Lebens jenseits fester Wohnorte offen. Regisseurin Anna Friedrich begleitet vier Frauen, die in Deutschland als Nomadinnen unterwegs sind - und dabei ganz unterschiedliche Wege einschlagen. Die Wandergesellin Magdalena liebt die Intensität des ständigen Neuanfangs, auch wenn das Wandern sie von ihrem Herzensberuf als Landwirtin fernhält. Johanna lebt als Aktivistin in einem umgebauten LKW, pendelt zwischen Protestcamps und Wagenplätzen und engagiert sich für ökologische und soziale Anliegen. Elwera, eine ehemalige Hochseilartistin, und ihre Enkelin Ghislaine gehören zur Gemeinschaft der Jenischen und führen eine jahrhundertealte Tradition fort: das Leben als Schaustellerinnen auf Märkten. Durch einfühlsame Gespräche und poetische Bildsprache porträtiert der Film ein feministisches Freiheitskonzept, in dem das In-Bewegung-Bleiben wichtiger ist als Besitz oder sozialer Status. Jenseits von Klischees und Vorurteilen eröffnet "Lichter der Straße" neue Perspektiven auf das Nomadische. Ein Leben das sich bewusst von der Ordnung deutscher Landschaften und den Routinen eines geregelten Alltags abhebt. "Lichter der Straße" ist eine Koproduktion von Rosenpictures Filmproduktion aus Halle an der Saale und dem Mitteldeutschen Rundfunk.

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