Ein "Ostseereport" über den kulinarischen Aufbruch von Vilnius in Küchen mit experimentierfreudigen Köchinnen und Köchen und unerwarteten Einflüssen in einer Art, die man nicht erwartet. Rote Bete, Kartoffelklöße und Waldpilze haben in Vilnius (Litauen) den Sprung aus dem großmütterlichen Kochtopf auf das hippe Porzellan der Sternerestaurants geschafft. Die litauische Hauptstadt glänzt in der europäischen Gastroszene. Die feine Küche soll Arbeitsplätze sichern, neue Arbeitskräfte anlocken und den Tourismus ankurbeln, so will es auch das litauische Wirtschaftsministerium. Im "Guide Michelin" stehen mittlerweile sogar 34 litauische Restaurants, vier davon sogar mit einem Stern ausgezeichnet. Einen davon hat sich Vita Bartininkaité in ihrem Lokal Pas Mus erkocht. Eine Speisekarte gibt es nicht. Vita kocht jeden Tag saisonal mit lokalen Zutaten, oft ist Fermentiertes dabei. Denise Wachter zeigt im "Ostseereport" ihr mit litauischer Küche verbundenes Vilnius. "Es ist eine aufregende Zeit," erzählt sie. Die Food-Bloggerin mit einer litauischen Mutter hat mit ihrem Kochbuch "Vilnius" eine kulinarische Liebeserklärung an ihre zweite Heimat herausgebracht und dafür auch einen Preis bekommen. Sie zeigt auch, wo außerhalb der Sterneküchen in Vilnius feine Gerichte auf den Teller kommen und nimmt das Filmteam in das Ferienhaus der Familie mit. Dort kocht sie zusammen mit ihrer Cousine nach den Rezepten der verstorbenen Großmutter. Andrius Kubilius kocht im Nineteen18 mit Stern. Sein Restaurant befindet sich in der Senatoren-Arkade mitten in der Altstadt von Vilnius in einem 400 Jahre alten Herrenhaus. Auch er zaubert kulinarisch auf dem Teller. Die Gastroszene in Vilnius wird immer bekannter. Das wichtigste Event ist die dreitägige Messe Taste Vilnius Horeca. Dort werden die neuesten Trends, Einflüsse und Kochkünste im Baltikum gezeigt. Eine Jury kürt die besten Köchinnen und Köche Litauens.
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