Renoir in Love
21.03.2026 • 21:50 - 22:45 Uhr
Info, Dokumentation
Lesermeinung
Pierre-Auguste Renoir: Selbstporträt, 1875, Öl auf Leinwand, Clark Art Institute, Massachusetts, USA
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Montage einer winterlichen Pariser Straßenszene mit Pierre-Auguste Renoirs Gemälde "Die Regenschirme", circa 1881-1886, Öl auf Leinwand, National Gallery, London
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Pierre-Auguste (re.) und Jean (li.) Renoir, fotografiert von Pierre Bonnard
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Pierre-Auguste Renoir
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Originaltitel
Renoir : L'Ode A L'Amour
Produktionsland
F
Produktionsdatum
2025
Info, Dokumentation

Renoir in Love

1915: Der junge Jean Renoir wird im Krieg verwundet und verbringt seine Genesung bei seinem Vater, Pierre-Auguste Renoir, auf dem Familienanwesen. Der 74-jährige Maler, auf dem Höhepunkt seines Ruhms, ist einsam - seine Frau Aline ist verstorben, der Krieg hält Besucher fern. Doch in der Gegenwart seines Sohnes findet er zurück zu innerer Ruhe: Tagsüber malt er, abends sitzen beide am Kamin und plaudern. Der Film "Renoir in Love" zeichnet ein intimes Porträt des Künstlers - inspiriert von Jeans Erinnerungen an diese Zeit, die er 1962 in seiner Biografie verarbeitete. Fiktionalisierte Dialoge zwischen Vater und Sohn wechseln mit Rückblenden auf Renoirs Werk, begleitet von kunsthistorischen Analysen. So entsteht das Bild eines Malers, der in einer Zeit des Umbruchs nach Harmonie sucht. Renoir spürte früh, wie die Moderne mit der industriellen Revolution und rasant anwachsenden Städten zwischenmenschliche Bindungen bedrohte. Für ihn waren Nähe und Verbundenheit der Schlüssel zum Glück - in seiner Kunst wie im Leben. Seine Bilder feiern Licht, Farbe und die Beziehung zwischen Künstler und Modell. "Renoir in Love" hinterfragt seine Darstellung des Weiblichen, seine Vision einer Malerei als utopischer Gegenwelt und seine Sehnsucht nach einer Gesellschaft, in der Schönheit, Freiheit und Zärtlichkeit im Mittelpunkt stehen. Das Publikum wird mit diesem Film dazu eingeladen, Renoirs Werk neu zu entdecken - lebendig, leuchtend und voller Menschlichkeit.

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