SRF bi de Lüt - Landfrauenküche
26.03.2026 • 13:35 - 14:30 Uhr
Unterhaltung
Lesermeinung
Gruppenbild der Landfrauen: (hinten, v.l.) Aurelia Nauer, Johanna Goillod, Agnes Hügli, Conny Berger, Larissa Jegen; (vorne, v.l.) Rahel Baumann, Fränzi Mori
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Johanna Guillod
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Johanna Guillod
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Johanna Guillod
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Originaltitel
Landfrauenküche
Produktionsland
CH
Produktionsdatum
2023
Unterhaltung

SRF bi de Lüt - Landfrauenküche

Auf dem Gemüsebaubetrieb der Familie Guillod wird seit 2019 unter anderem Reis kultiviert. Die fünfte Ernte ist kurz vor dem Landfrauen-Essen eingefahren und Johanna will die verschiedenen Sorten natürlich in ihrem Essen einbauen. Sie glaubt, dass ihre Gäste durchaus Reis mögen. Wenn dem nicht so wäre, hätte sie ein Problem - Reis kommt in jedem ihrer drei Gänge vor. Eine Herausforderung für die Köchin wird der Hauptgang. Hier soll es Risotto geben mit frischen Egli Filets aus dem Murtensee. Beides muss sie kurz vor dem Servieren "à la minute" zubereiten. Johanna Guillod ist bis jetzt durch ihren deutschen Dialekt unter den Landfrauen aufgefallen. Im Südtirol aufgewaschen, ist sie ursprünglich Italienerin und spricht Südtiroler Deutsch. Das Studium zur Umweltingenieurin hat sie in die Schweiz nach Wädenswil ZH geführt. Dort hat sie auch ihren zukünftigen Mann Léandre kennen gelernt und ist schlussendlich mit ihm nach Môtier im Kanton Fribourg gekommen. Léandre und sein Bruder Maxime führen in dritter Generation einen Gemüsebaubetrieb, den sie von ihren Eltern übernommen haben. Seit Jahren ist "Nüssli - oder Nüsslersalat" ihr wichtigstes Standbein und im Herbst fängt die Hauptsaison an. Fast jeden Tag kommen auf der zirka zehn Hektaren grossen Anbaufläche irgendwo neue Setzlinge in den Boden, wird an einer anderen Ecke der Feldsalat geerntet, geputzt und sortiert, bevor er in die Region geliefert wird. Guillods probieren auch immer wieder Neues aus. Wegen des sich verändernden Klimas eröffnen sich im Seeland neue Möglichkeiten wie der Anbau von Reis. In einem anderen Gemüsetunnel ragen exotische Pflanzen aus dem Boden. Ihr Ertrag liegt unter der Erde: Es ist Ingwer. Ein weiterer Versuch der Guillods, etwas zu kultivieren, das in diesen Breitengraden bis anhin fast unmöglich war. Die scharfe Knolle will Johanna auch in ihrem Menü verwenden. Sie muss dem frischen Ingwer zuerst aber etwas die Schärfe nehmen, um den Landfrauen nicht die "volle Ladung" zuzumuten. Sie verwendet die Wurzel in der Vorspeise in feinen eingelegten Scheiben zu ihrem Gemüsesushi und kandiert im Sorbet zum Dessert. Für ihr Menü verwendet die Landfrau fast durchwegs Produkte aus Eigenproduktion oder erzeugt in ihrer Region "Seeland - Mont Vully". Aber eigentlich hat Johanna den Kopf noch gar nicht frei für das Landfrauenessen, vorher steht noch ihre Hochzeit mit Léandre an.

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