Während Saschas Mutter noch von der großen Konzert-Karriere ihres Sohnes träumt, fällt Sascha aus anderem Grund aus allen Wolken: sein geliebter Klavierlehrer teilt ihm mit, dass er für immer die Stadt verlässt. Das bricht Sascha das Herz, und die einzige, mit der er darüber sprechen kann, ist seine beste Freundin Jiao, denn als Sohn Ex-Jugoslawischer Gastarbeiter lebt man auch in Deutschland selten geoutet und Sascha ist froh, dass sein homophober Vater Jiao für seine Freundin hält. Was als willkommenes Missverständnis beginnt, wird zu einer komplizierten Lüge, als sein kleiner Bruder eine Affäre mit Jiao anfängt. Saschas Lügengerüst fällt zusammen und was wie eine Katastrophe aussieht, ist die Eröffnung neuer Möglichkeiten in den Lebensentwürfen der Familie.