THEMA Spezial: Friedensnobelpreis 2018

  • Für ihren Kampf gegen den IS wurde die Jesidin Nadia Murad mit dem diesjährigen Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Vergrößern
    Für ihren Kampf gegen den IS wurde die Jesidin Nadia Murad mit dem diesjährigen Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
    Fotoquelle: ARTE / RYOT Films
  • Im Jahr 2014 wurde Nadia Murad vom IS verschleppt und vergewaltigt. Vergrößern
    Im Jahr 2014 wurde Nadia Murad vom IS verschleppt und vergewaltigt.
    Fotoquelle: ARTE / RYOT Films
  • Murad teilte sich den Nobelpreis mit dem Arzt Denis Mukwege. Vergrößern
    Murad teilte sich den Nobelpreis mit dem Arzt Denis Mukwege.
    Fotoquelle: ARTE / Thierry Michel
  • Seit 20 Jahren engagiert sich Dr. Denis Mukwege (Mitte) gegen sexuelle Gewalt in Kriegsgebieten. Vergrößern
    Seit 20 Jahren engagiert sich Dr. Denis Mukwege (Mitte) gegen sexuelle Gewalt in Kriegsgebieten.
    Fotoquelle: ARTE / Thierry Michel
Report, Themenabend
Zwei Stimmen für Gerechtigkeit
Von Sven Hauberg

Infos
Themenabend
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2018
arte
So., 09.12.
22:20 - 23:55


Nadia Murad und Denis Mukwege teilen sich den diesjährigen Friedensnobelpreis. Zwei Dokumentationen porträtieren die mutigen Kämpfer für eine bessere Welt.

"Ich habe meine Mutter, meine Brüder und viele weitere Angehörige verloren": In einem Interview mit "Spiegel Online" sprach Nadia Murad im vergangenen Jahr über ihr tragisches Schicksal. Die junge Jesidin wurde im August 2014 im Nordirak von Mitgliedern des IS gefangengenommen und vergewaltigt, mehr als 40 Angehörige von ihr starben. Heute lebt Murad im Exil in Baden-Württemberg und kämpft von hier aus für ihr Volk. Für ihr Engagement wurde die 25-Jährige in diesem Jahr mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet, zusammen mit dem kongolesische Gynäkologen Denis Mukwege. Beide hätten "ihr eigenes Leben riskiert, indem sie mutig gegen Kriegsverbrechen kämpfen und Gerechtigkeit für die Opfer fordern", so die Begründung des Nobelpreiskomitees. Alexandria Bombachs Dokumentarfilm "Nadia Murad" porträtiert die mutige Frau und ihren Kampf für die Jesiden. Im Anschluss zeigt die Dokumentation "Dr. Mukwege: Der Mann, der Frauen repariert" (23.55 Uhr) den Mediziner bei seinem Engagement gegen sexuelle Gewalt.


Quelle: teleschau – der Mediendienst


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