Terra X: Die Sonnenstadt der Pharaonen
26.07.2020 • 19:30 - 20:15 Uhr
Info, Archäologie
Lesermeinung
In den Werkstätten des Grand Egyptian Museum wird unter Hochdruck an der Restaurierung der Objekte gearbeitet. Es wird die größte ägyptische Sammlung der Welt beherbergen. Die Eröffnung ist für Ende 2020 geplant.
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Notgrabung des ägyptisch-deutschen "Heliopolis Projekt" mitten im heutigen Kairo. Hier war der größte und bedeutendste Tempelbezirk Ägyptens. Schon bald sollen hier Neubauten entstehen.
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Ein Fragment von einer Kapelle des Pharao Djoser aus Heliopolis gilt als eine der ältesten Darstellung eines Gottes in Menschengestalt. Es stammt aus der Gründungszeit von Heliopolis vor über 4000 Jahren – heute im Turiner Museo Egizio.
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Die große Tempelanlage war auch eine Stätte von Wissen und Kultur, selbst große griechische Denker, wie Platon, Pythagoras (Driss Wahbi, Majid el Ghachi, Aziz Aittalib) und andere mehr besuchten angeblich die Tempelbibliotheken von Heliopolis.
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Originaltitel
Die Sonnenstadt der Pharaonen
Produktionsland
D, I
Produktionsdatum
2019
Info, Archäologie

Auf der Suche nach einer versunkenen Stadt

Von Elisa Eberle

In der Antike galt die Stadt Heliopolis den Ägyptern als Heiligtum. Warum sie dieses vor mehr als 2.000 Jahren aufgaben, versuchen Forscher seit Jahren herauszufinden. Die Doku aus der "Terra X"-Reihe begleitet sie bei ihren Ausgrabungen.

Tief unter der Stadt Kairo, begraben von mehreren Sand- und Lehmschichten, liegt Heliopolis, eine der größten und wichtigsten Tempelstädte der Antike. Es ist ein sagenumwobener Ort, an dem nicht nur Platon lernte, sondern ebenso nichts Geringeres als die Schöpfung ihren Lauf nahm. Dann, mehrere Jahrtausende später wurde das Heiligtum von den alten Ägyptern aufgegeben. Aus welchen Gründen dies geschah, versucht ein deutsch-ägyptisches Archäologenteam nun herauszufinden.

Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, den die Filmemacherin Sandra Papadopoulos in ihrem Film "Terra X: Die Sonnenstadt der Pharaonen" im Vorabendprogramm des ZDF dokumentiert: Bereits in wenigen Jahren soll auf dem Gelände einer der bedeutendsten Ausgrabungsstätten ein neuer Stadtteil Kairos entstehen. Bis es so weit ist, versuchen Forscher möglichst viele der im Boden vermuteten Schätze zu heben. Schätzungsweise fünf Prozent davon haben sie bis heute geschafft.

Es sind faszinierende Funde, die die Archäologen während ihrer Arbeit zutage bringen. Sie erzählen von der Geschichte der als Heiligtum geltenden Stadt, in der nahezu 3.000 Jahre lang Riten durchgeführt wurden. Bislang zeugte von ihrer wahren Bedeutung nur ein etwa 4.000 Jahre alter Obelisk, der am Eingang des ehemaligen Tempels errichtet wurde. Seit 2012 suchen die Archäologen nach Überresten der sagenumwobenen Sonnenstadt. Erste Ergebnisse werden in der ZDF-Doku nun präsentiert.

Terra X: Die Sonnenstadt der Pharaonen – So. 26.07. – ZDF: 19.30 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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