Zum 75. Geburtstag Mick Jaggers schildert Brett Morgens Dokumentarfilm die Karriere der Rolling Stones als bösen Gegenentwurf zur heilen Welt der Beatles.

Am 26. Juli wird Mick Jagger 75 Jahre. "The Rolling Stones – Crossfire Hurricane" vom hochgelobten Dokumentarfilmer Brett Morgen ("Cobain – Montage of Heck") fasste 2012 die Geschichte der vielleicht wichtigsten noch existierenden Band der Rock'n'Roll-Gründerjahre zusammen. Der Film, an dem die Rolling Stones intensiv mitarbeiteten, stilisiert die Briten um das geniale Songwriter-Duo Jagger/Richards einmal mehr als "bösen Gegenentwurf" zur hellen Welt der Beatles. Wir ahnten es längst: Scheinbar hat das Böse die Zeit besser überdauert. Der Film, der seine Weltpremiere auf dem London Filmfestival 2012 hatte, überzeugt durch Bilder in Spielfilmqualität und einen atemberaubenden Schnitt.

Auch 2018 ist kein Ende der scheinbar ewigen Stones-Geschichte abzusehen. Im Dezember 2016 stattete die Band ihren Wurzeln einen Besuch ab und veröffentlichte das durch die Bank gut rezensierte Bluesalbum "Blue & Lonesome".

Auch im Sommer 2018 ist man wieder auf Tour. Im Berliner Nachtleben soll man Mick Jagger mit seiner jungen Freundin beim Feiern in einem Fetischclub angetroffen haben. Spötter behaupten, er und seine Band wären in Formaldehyd eingelegt worden, um sie alle paar Jahre in der immer gleichen Verfassung aus ihrem chemischen Mantel auf die Bühnen dieser Welt zurückzubeordern.


Quelle: teleschau – der Mediendienst