Die Regisseurin und Emmy-Preisträgerin Anne Aghion sieht sich als Sprachrohr für Menschen, die schwere Erlebnisse verarbeiten müssen. Sie selbst hat es lange Zeit vermieden, sich mit dem frühen Verlust ihrer Mutter und den Auswirkungen des Holocausts auf die Familie ihres Vaters auseinanderzusetzen. Als Kind verdrängt Anne Aghion alle Erinnerungen an ihre verstorbene Mutter. Als Jugendliche durchlebt sie eine rebellische Phase, die alles bisher Erlebte überschattet und sie sogar mit dem Gesetz in Konflikt bringt. Später zeigt sie als engagierte Filmemacherin, wie Menschen unter extremen Bedingungen leben und überleben etwa nach einem verheerenden Erdbeben in Nicaragua oder in der Eiseskälte der Antarktis. Vor allem aber hält sie mit ihrer Kamera jahrelang das unfassbare Leid der Menschen in Ruanda fest, die nach dem Völkermord von 1994 wieder zu einem friedlichen Miteinander finden müssen. Diese Arbeit für "Ruanda - Ist Versöhnung möglich?" (2004) fügt ihr weitere Traumata zu. Von Kritik und Publikum gefeiert, ignoriert Aghion ihre eigene Trauer so lange, bis der Leidensdruck zu groß wird. In filmischen Briefen an ihre Mutter, an die sie kaum Erinnerungen hat, der sie aber sehr ähnlich ist, unternimmt die Regisseurin eine Reise um die Welt. Der Dokumentarfilm stellt eine Frage, mit der jeder Mensch irgendwann konfrontiert wird: Wie ist es möglich, nach erlittenen oder miterlebten Schmerzen, Verletzungen oder Traumata wieder mit sich und anderen Frieden zu schließen?
Apotheken sollen in Zukunft eine wichtigere Rolle spielen
Apotheken in Deutschland sollen künftig mehr Aufgaben übernehmen und so das Gesundheitssystem entlasten. Das neue Apothekenreformgesetz ermöglicht zahlreiche pharmazeutische Dienstleistungen, die Ärzte entlasten und Patienten schneller versorgen können.
Eine 58-jährige Patientin leidet unter Drang-Inkontinenz. Trotz normaler Blasenfunktion verhindert die überaktive Blase lange Autofahrten. Nach hormonellen und medikamentösen Therapien erlebt sie eine deutliche Verbesserung.
Heiner Lauterbach und der Cologne Blues Club präsentieren mit "Like a Hobo" eine einzigartige Tournee, die Musik und amerikanische Literatur vereint. Im Interview spricht Lauterbach über seine Faszination für die USA und seine prägenden Erfahrungen mit amerikanischer Kultur.
Hämorrhoiden: Das Leiden, über das wenige sprechen
Hämorrhoiden sind ein weit verbreitetes Leiden, das oft aus Scham verschwiegen wird. Eine Patientin teilt ihre Geschichte von jahrelangen Schmerzen und der erlösenden Behandlung.
Der Herbst bringt oft Erkältungen mit sich. Doch mit einfachen Maßnahmen wie guter Handhygiene, ausgewogener Ernährung und regelmäßiger Bewegung kann man Infektionen vorbeugen. Impfungen und Entspannung helfen zusätzlich, gesund durch die kalte Jahreszeit zu kommen.