Unterschätzt - Die rechte Terrorgefahr
24.03.2026 • 21:05 - 21:55 Uhr
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Terrorisme
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Originaltitel
Terrorisme d'ultradroite
Produktionsland
F
Produktionsdatum
2026
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Unterschätzt - Die rechte Terrorgefahr

Die Ultrarechten der westlichen Welt verfolgen ein gemeinsames Ziel: den Umsturz der Demokratie. Die Behörden kontern so gut sie können mit der Überwachung rechtsextremer Profile und Maßnahmen zur Vorbeugung von Radikalisierung. Vielen Radikalisierten gemeinsam ist eine Faszination für Massenmörder, die im letzten Jahrzehnt im Namen "White Supremacy"-Ideologie Blutbäder anrichteten, wie zum Beispiel Brenton Tarrant, der 2019 den Anschlag auf die Moschee von Christchurch in Neuseeland verübte und dabei 51 Muslime erschoss. Derlei Anschläge werden in Szene gesetzt und massiv in rechtsextremen Online-Netzwerken verbreitet, um Nachahmer zu inspirieren. Tatsächlich organisieren sich die Neonazis, unter anderem in dem aus den Vereinigten Staaten stammenden Netzwerk Terrorgram, das nachweislich zum Ziel hat, in der westlichen Welt einen Rassenkrieg loszutreten. Zu ihren "Helden" gehört Timothy McVeigh, der 1995 mit einer Autobombe in Oklahoma City 168 Menschen verletzte und 680 tötete. In Schweden, wo sich neonazistische skandinavische Gruppen zur gewaltbereiten Nordischen Widerstandsbewegung NMR zusammengeschlossen haben, stellen Polizisten und Deradikalisierungs-Experten immer jüngere Profile fest. Die Behörden überwachen auch die Entwicklung des vom US-Amerikaner Robert Rundo gegründeten Active Club-Netzwerks, in dem sich Anhänger der "White Power"-Bewegung neben den USA auch in Europa, Kanada und Australien für den Rassenkrieg begeistern. Denn genau das ist die Besonderheit der aktuellen Neonazi-Szene: Ihre Mitglieder tauschen sich aus und organisieren sich über die Kontinente hinweg, was sie umso gefährlicher macht. Ihr gemeinsames, erklärtes Ziel ist der Umsturz der demokratischen Institutionen - einen Vorgeschmack darauf lieferten die Bilder vom Sturm auf das Kapitol in den Vereinigten Staaten 2021, an dem mehrere Mitglieder als terroristisch eingestufter Organisationen beteiligt waren.

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