Nach fünf Jahren Haft wird der Ganster Vic Smith, ein Italo-Amerikaner, in seine alte Heimat abgeschoben. Die Beute, die er bei seinem letzten Raubüberfall gemacht hatte, ist nie gefunden worden. Deswegen beobachtet das FBI auch in Italien jeden seiner Schritte. Vic beginnt mit der Gräfin Christina di Lorenzi eine Affäre. Ihr soziales Engagement hat ihn auf eine blendende Idee gebracht, wie er doch noch an die Beute kommen kann. Seine alten Freunde aus der amerikanischen Unterwelt sollen Waren nach Italien schicken, die angeblich an die Armen und Bedürftigen verteilt werden. In Wirklichkeit will Vic damit groß ins Schwarzmarktgeschäft einsteigen. Doch dann verliebt er sich tatsächlich in die Gräfin.

Robert Siodmaks "nuanciert gespielter, inszenatorisch reizvoller" (Lexikon des Internationalen Films) Gangsterfilm lehnt sich in seiner Story an die Geschichte des berüchtigten amerikanischen Unterweltbosses Lucky Luciano an, der durch Erpressung, Prostitution und Wettbetrug ein Riesenvermögen gemacht hatte. Aus den USA abgeschoben, wurde er von der italienischen Regierung zunächst in sein abgelegenes Heimatdorf auf Sizilien verbannt, aber dank seiner Beziehungen erhielt er die Erlaubnis, in Neapel zu leben. 1962 erlag er einer Herzattacke.