Anfang der Sechzigerjahre will Jude endlich seinen Vater kennen lernen. So macht er sich von Liverpool nach New York auf, wo sein Erzeuger als Hausmeister an einer Uni tätig ist. Hier gerät Jude schnell in studentische Kreise, erlebt die Gegenkultur mit Drogen, Anti-Establishment und –Vietnamkriegshaltung hautnah. Durch seine neuen Freunde trifft Jude schließlich auf die hübsche Lucy...

Regisseurin Julie Taymor, die durchaus mit Werken wie "Titus" und "Frida" überzeugen konnte, hangelt sich hier von einer schlechten Interpretation von Beatles-Songs zur nächsten. Derart scheußliche Neueinspielungen vom Repertoire der Popkultur hat man noch nie gehört. Dazu gibt es bunte, meist zusammenhanglose Bilder voller Anachronismen. Mit Sicherheit ist nicht nur der Streit zwischen der Regisseurin und dem Produzenten Joe Roth über eine endgültige Schnittfassung schuld an diesem desaströsen Ergebnis. Was bleibt: ein paar nette Bilder.

Foto: Sony Pictures