Prof. Dr. Fuhrmann, verschrobener Leiter der Pathologie eines kleinen Spitals, engagiert einen neuen Assistenten. Winkler, ein stiller, fast schüchterner Arzt, möchte sich in der Pathologie den Kontakt mit Patienten ersparen. Fuhrmanns Tochter Feli wiederum möchte sich den neuen Lover ihrer Mutter ersparen und zieht kurz entschlossen zu ihrem Vater. Wer daran zweifelt, dass das länger gut gehen kann, wird Recht behalten. Aus zwei Gründen: Erstens, der neue Lover von Karin Fuhrmann ist ausgerechnet Primar Dr. Böck, Prof. Fuhrmanns bevorzugtes Hassobjekt. Zweitens hat Feli recht bald ein Auge auf den neuen Mitarbeiter in der Pathologie geworfen, was ihr Vater nur schwer verkraftet ...

Der österreichische Regisseur David Schalko und der gefeierte Kabarettist und Schauspieler Josef Hader sind alte Bekannte. So inszenierte Schalko schon dessen Kabarettprogramm "Hader muss weg" und 2005 drehten sie gemeinsam den Mysterystreifen "Heaven". Die Rolle des grantig-respektlosen Pathologie-Professors in dieser zweiteiligen TV-Komödie schrieb sich der Grimme-Preisträger Hader ("Ein halbes Leben") gemeinsam mit Schalko auf den Leib. Gespickt mit schwarzem wie lakonisch-derbem Humor entstand ein temporeicher Spaß um gescheiterte Beziehungen, problematische Verhältnisse zu Kollegen, betriebliche Intrigen und seltsame Menschen, die sich in die Niederungen der Pathologie verirren. Klasse!

Foto: arte/ORF/Superfilm/Ingo Pertramer