Tja, so kann's gehen: Kleinganove und Dauerkiffer Keek bekommt mächtig Ärger, als sein Kumpel Kalle unerwartet aus dem Knast kommt. Denn Keek hat Kalles Geld fast vollständig verprasst. Dabei hat Keek indirekt zu Kalles Ausbruch beigetragen - er schenkte ihm einen Porno-Video, in dem Kalles Frau mitmachte. Außerdem gibt es da noch den nicht ganz koscheren Geschäftemacher Kampmann, der einen torfigen Mitarbeiter zu einem Einbruch verleitet, den Fußballspieler Andy und den fiesen Gangster Ratte ...

Und noch ein deutscher Versuch, im Fahrwasser von Quentin Tarantino zu schwimmen. Im Gegensatz zu der ersten (Lang-)Fassung des Films, ist die später von Regisseur geschnittene Version um Längen besser. Schlechte Dialoge und die überkonstruierten Seitenstränge wurden gekappt. So besitzt der Streifen viel mehr Drive, schlappere Schauspieler kamen weniger zum Einsatz. Hervorragend: Diether Krebs als schräger Geschäftemacher Kampmann und Martin Semmelrogge als sein torfiger Gefolgsmann Schlucke.

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