Als in den frühen Morgenstunden des 7. Dezember 1941 über 350 japanische Kampfflugzeuge einen vollkommen überraschenden Angriff auf den US-Marinestützpunkt von Pearl Harbor auf Hawaii fliegen, ist dies der Grund für Amerika, nun mit aller Härte und Stärke in den Zweiten Weltkrieg einzugreifen. Hinter dem Angriff, der die Weltgeschichte verändern wird, steckt Admiral Yamamoto Isoroku, Oberbefehlshaber der japanischen Flotte. Zunächst hatte sich der spätere Held der Schlacht um Midway gegen eine Allianz mit den Nationalsozialisten gewehrt, doch den Angriffsbefehl gegen die USA muss er als Soldat befolgen ...

Mit dem prächtig aufgelegten japanischen Kinostar Kôji Yakusho ("Tampopo", "Shall We Dance?", "Der Aal", "Babel"), der sich in der Rolle des legendären Admirals Yamamoto Isoroku (1884-1943) allerdings manchmal zu sehr hinter dem maskenhaften Gesicht versteckt, setzte der japanische Regisseur Izuru Narushima diesen Mix aus Kriegsdrama und pathetischen Heldenepos in Szene. Während sich die erste Hälfte durch die gekonnte Figurenzeichnung, die Hintergrundinformationen zur japanischen wie Yamamotos Familiengeschichte beschäftigt und die Rahmenbedingungen für Japans Eintritt in den Zweiten Weltkrieg verständlich nachgezeichnet werden, verkommt die zweite Hälfte zum mehr schlechten als rechten Kriegsspektakel mit nicht sonderlich gelungenen Spezialeffekten, das Yamamoto noch dazu mit viel Pathos zum Kriegshelden stilisiert.



Foto: 2011 Admiral Yamamoto Associates/2013 Pandastorm Pictures GmbH