Der Düsseldorfer Polizeihauptmeister Karl Simon gehört einem Spezialeinsatzkommando an. Als er und seine Truppe ein Gangstertreffen aufmischen, kann einer der Männer fliehen. Simon glaubt seinen Freund Heinz Schaefer wiedererkannt zu haben. Der ehemalige SEK-Kollege hatte vier Jahre zuvor in einer Kurzschlußreaktion sein geistig behindertes Kind getötet und danach angeblich Selbstmord begangen. Simon hat einen schrecklichen Verdacht: Er glaubt, daß Schaefer noch lebt und als V-Mann mit falscher Identität für die Behörden arbeitet. Bei seinen Recherchen kommt er einem Komplott auf die Spur...

Mit diesem Film inszenierte Dominik Graf eines der ambitioniertesten deutschen Werke der 90er Jahre. Stolze zwölf Millionen Mark Budget - hierzulande viel Geld - durfte er dafür verbraten. An der Kasse allerdings waren diese "Sieger" eine glatte Loser-Truppe, denn das Publikum mied den Streifen wie eine ansteckende Krankheit. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Bei dem Versuch, sich von amerikanischer Dutzendware abzuheben, schoß Dominik Graf über das Ziel hinaus, verschleppte unnötig die Handlung, zerfaserte die Actionszenen durch manirierte Schnitte und ließ seine Helden allzu viel reden, reden, reden. Zudem hört man bei den überwiegend künstlichen Dialogen die Schreibmaschine noch im Hintergrund rattern. Da halfen auch teilweise gute Kritiken und das Staraufgebot nichts.