Glenn Garvin, den alle nur Django nennen, tötet einen Kopfgeldjäger, just als dieser die Leiche von Djangos gesuchtem Vater zu Geld machen will. Da Geld bekanntlich nicht stinkt, bringt er danach kurzerhand beide Tote nach Silver Creek. Dort findet Django heraus, dass sein Vater gemeinsame Sache mit dem ruchlosen Bankier Cluster machte und in Wirklichkeit dieser alle Missetaten begangen hatte, für die man den alten Garvin verantwortlich machte. Django ist nicht nur an Rache interessiert, sondern durchaus auch an Barem und fordert von Cluster den Anteil seines Vaters, sprich: die Hälfte der Erträge ...

Der italienische Regisseur und Drehbuchautor Alberto De Martino lässt sich keinem klassischen Genre zuordnen. In seiner langen Karriere drehte er Historienfilme, Abenteuer, Agenten- und Sandalenfilme, Thriller, Antikriegs- und Mafiafilme, Krimis, Horror- und Fantasyfilme. In diesem typischen Italowestern, der im Gefolge des legendären Klassikers "Django" mit Franco Nero entstand, schlüpfte der Niederländer Glenn Saxson in die Rolle des hier gar nicht so einsamen Rächers, der mit den Mördern seines zu Unrecht gesuchten Vaters abrechnet. Mit den typischen Zutaten des Spaghetti-Western inszeniert - Action, Gewalt, Schießereien und viel Witz -, steuerte Ennio Morricones langjähriger Mitarbeiter Bruno Nicolai ("Die gefürchteten Zwei", "Nachts, wenn Dracula erwacht", "Adios Sabata") den Soundtrack bei. Den in Italowestern üblichen Part der mysteriösen Schönheit übernahm Ida Galli ("Der Leopard").

Foto: ZDF/Tobis Film