Nach der Schlacht am Little Big Horn, in der Oberst Custer am 2. Juli 1876 mit 260 Soldaten des 7. Kavallerie-Regiments bis auf den letzten Mann von den Sioux getötet wurde, muss sich der amerikanische Major Reno vor einem Kriegsgericht wegen Feigheit vor dem Feind verantworten. In Captain Benton findet er einen eindrucksvollen Entlastungszeugen. Dieser schildert dem Gericht, wie es dazu kam, dass der ehrgeizige Custer Häuptling Sitting Bull und seinen Kriegern in die Falle ging ...

Die Schlacht am "Little Big Horn", auch als "Custer's Last Stand" bekannt, ist wohl das Ereignis der amerikanischen Geschichte, das am meisten dargestellt und wenigsten verstanden wird und noch immer mit Mythen befrachtet ist. Die Schlacht diente als Vorlage für über 1000 Gemälde und Kunstwerke, Kalendermotive, Comics sowie Cornflakesdosen. Der General mit den goldenen Haaren und seine dem Untergang geweihte 7. Kavallerie wurden in mehr als 40 Filmen von den Indianern niedergemacht. Man denke nur an Raoul Walshs "Sein letztes Kommando" (1941) mit Errol Flynn, John Fords "Bis zum letzten Mann" (1948) mit Henry Fonda, Robert Siodmaks "Ein Tag zum Kämpfen" (1967) mit Robert Shaw oder Mike Robes "General Custers letzte Schlacht" (1991) mit Gary Cole. Deren Qualität erreicht Sidney Salkows Genrewerk - zumindest was die Besetzung und die politische Aussage betrifft - allerdings nicht.

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