Die Gangster haben sich etwas einfallen lassen, als sie einen Geldzug erfolgreich beraubten, sich der Zeugen radikal entledigten und buchstäblich spurlos verschwanden. Ein Zeuge allerdings hat überlebt, dessen genaue Beschreibung des Überfalls auf das Werk des Gangsters Bill San Antonio schließen lässt. Der aber soll tot sein - von Django (Terence Hill, Foto) in einem Duell erschossen. Doch der Pistolenkampf war abgekartet und bot Bill San Antonio Gelegenheit, unterzutauchen und neue Raubzüge vorzubereiten. Nun verfolgen Django und sein Kumpan Dan die Verbrecher, um mit der Bande abzurechnen.

1966 inszenierte Sergio Corbucci seinen Stil bildenden Italo-Western "Django" mit dem seinerzeit nahezu unbekannten Franco Nero. Der Erfolg des Films sorgte für eine wahre Flut von sogenannten "Django"-Filmen, doch kaum eines dieser Werke, die auf der Erfolgswelle mitschwimmen wollten, erreichte die Qualität des Originals. Einer der besseren Nachfolger ist diese effektvolle und spannende Regiearbeit von Giuseppe Colizzi, die dem Corbucci-Kassenschlager auch in Sachen Brutalität in nichts nachsteht. Ihren ersten gemeinsamen Filmauftritt als Hauptdarsteller-Duo feierten hier Terence Hill und Bud Spencer, die später mit spaßigen Italowestern ("Die rechte und die linke Hand des Teufels", "Vier Fäuste für ein Halleluja") und Haudrauf-Komödien ("Zwei außer Rand und Band") in die Filmgeschichte eingehen sollten. Interessant: Neben der vorliegenden Action-Variante wurde Colizzis Film unter dem Titel "Zwei vom Affen gebissen" in Deutschland auch als Westernkomödie mit geänderter Synchronisation in einer 13 Minuten verkürzten Fassung nochmals herausgebracht.

Foto: ZDF/Cronocinematografica S.P.A.