Chris Kelvaney arbeitet, wie sein jüngerer Bruder Eddi, für die Polizei. Chris hat es zum Detective-Sergeant gebracht, Eddi ist erst Streifenpolizist. Im Gegensatz zu Chris, der auf der Gehaltsliste eines Syndikats steht, hat Eddi allerdings eine reine Weste. Eines Tages drängen die Syndikats-Bosse Chris, seinen Bruder ebenfalls für sie zu kaufen, weil er ihnen gefährlich werden könnte. Doch Chris bestürmt Eddi vergeblich, sich bestechen zu lassen. Auch seine Warnung, andernfalls würden seine kriminellen Auftraggeber Eddi töten lassen, kann diesen nicht umstimmen. Tatsächlich wird Eddi bald ein Opfer des Syndikats. Nun ist Chris fest entschlossen, seinen Bruder zu rächen, obwohl er damit seine korrupte Vergangenheit eingestehen muss...

Roy Rowland, ansonsten eher Regisseur für durchschnittliche B-Western und -Kriminalfilme hat hier einen imposanten und zuweilen sehr spannenden Rache-Thriller inszeniert, der zudem brillant besetzt bzw. gespielt ist: Ein effektiver Robert Taylor als Cop und ein fieser George Raft als sadistisches Oberhaupt des Gangstersyndikats. William P. McGivern, Autor der Vorlage, hat in seiner Karriere etwa zwanzig Kriminalromane veröffentlicht. Daneben verfasste er die Drehbücher zu etlichen TV-Serien wie etwa "Kojak", einigen Filmen, darunter "Brannigan" mit John Wayne, und die Drehbuchfassung seines Romanes "Wenig Chancen für morgen". 1952 wurde er mit dem Edgar Award der Mystery Writers of America ausgezeichnet. Zahlreiche seiner Romane wurden ebenfalls verfilmt, so etwa "Heißes Eisen" von Fritz Lang oder "Freibrief für Mord".