Mit der Kapitulation Deutschlands im Mai 1945 war zwar das Kriegsende in Europa gekommen, nicht aber das Ende des Zweiten Weltkrieges. Im Pazifik und in weiten Teilen Nord-, Ost- und Südostasiens gingen die Kämpfe und das Sterben noch mehrere Monate lang weiter. Eine der blutigsten Schlachten des gesamten Krieges tobte auf der japanischen Insel Okinawa. Obwohl seit 1943 etwa die Hälfte aller amerikanischen Soldaten im Pazifik eingesetzt war, mussten sie sich in zermürbenden Kämpfen Insel für Insel in Richtung Japan vorkämpfen. Die japanischen Soldaten, von denen der "Heldentod" im Namen des Tennos erwartet wurde, leisteten zähen Widerstand. Auch um die japanisch besetzten Gebiete in Südostasien und China wurde weiter erbittert gekämpft.

Der aufwändig inszenierte Zweiteiler schildert den Atombombenabwurf auf das japanische Hiroshima im Kriegsjahr 1945. Interessant: Roger Spottiswoode schildert die Ereignisse aus amerikanischer und Koreyoshi Kurahara aus japanischer Sicht. Der Abwurf der ersten Bombe über Hiroshima erfolgte am 6. August 1945. An diesem Tag wurde die Stadt durch die Atombombe der USA auf einer Fläche von 13 Quadratkilometern dem Erdboden gleichgemacht. 78000 Menschen starben auf der Stelle, weitere 122000 fielen den Folgen der Explosion zum Opfer. Drei Tage später vernichtete eine zweite Atombombe die Stadt Nagasaki. Mehr als 200000 Menschen starben, 150000 weitere wurden verletzt. Das Sterben an Leukämie und anderen Folgen der Verstrahlung hält bis heute an.

Foto: ZDF/Hallmark